12. Etappe 2016-08-21第12 行程

和訳

Distanz: 21 km Anstiege: 383 m Abstiege: 396 m Temperatur: Bis zu 38 °C

Als ich zum Frühstück komme, läuft das Fußballspiel Deutschland – Brasilien. Ich erlebe das 1:1 und bei diesem Tor gehen meine Emotionen zur Freude meiner Zimmerwirtin mit mir durch. Ein bisschen Schaue ich noch, doch lange geht das leider nicht.

Unterwegs gibt es bei einem Getränkeautomaten eine Bank. Hier muss ich doch den Ausgang anschauen und bekomme den Elfmeterkrimi als Liveticker mit. Schade für unsere Mannschaft. Dann geht es wieder weiter. Durch den Regen am Abend hat es sich etwas abgekühlt. Ich laufe zunächst auf einer wenig befahrenen Straße, verlasse ich die Straße und tauche sofort ins Grüne ein. Vorbei geht es an einen kleinen vom Verfall gezeichneten Tempel. Ein kurzes Stück muss ich auf glitschigem Beton steil nach oben. Ich habe Schwierigkeiten die wenigen Meter vorwärtszukommen.

Wieder bin ich auf einem betonierten Weg mitten im Grünen unterwegs. Fahrzeuge oder Menschen sehe ich nicht. Nur das Vogelgezwitscher und das Zirpen der Zikaden begleiten mich. Später an einer größeren Straße mit separatem Fußweg geben mir die Berge das erste Mal einen kurzen Blick auf den Pazifik frei. Dann verschwindet er wieder für längere Zeit. Unterwegs sehe ich einen Bauern mit einem auf der Reiserntemaschine montierten blau-weißen Sonnenschirm. Fotografieren kann ich es leider nicht, schnell verdecken Büsche die Sicht auf die Maschine. Endlich erreiche ich das Meer, allerdings eine weit zurück liegend Bucht mit wunderbarem Sandstrand. Nur wenige Badegäste sind am Strand und im Meer, viele haben sich in die größeren Autos verkrochen. Jetzt möchte ich auch gerne eine Abkühlung im Meer, geht aber leider nicht. Dazu müsste ich Nacktbaden und das würde sicherlich einige Schwierigkeiten geben. Außerdem sind nur junge Leute da und da falle ich dann noch deutlicher und abschreckender auf 😉 .

Einmal zwar am Meer und doch schnell verlasse ich wieder die Straße und steige auf einem Waldpfad hoch. Neben mir deutlich hörbar die Brandung, aber sehen kann ich das Meer nicht mehr. Für kurze Zeit werden die Meeresgeräusche auch noch leiser, nur die Zikaden und Vögel wetteifern um die lautesten Töne. Dann haben mich das Meer und die Straße wieder. Am ersten großen Hotelblock komme ich vorbei und sehe schon den Zweiten, mein Hotel. Um zum Hotel zu gelangen, muss ich zunächst vorbei und geht dann an der Hinterfront des Hotels auf einer Zulieferstraße runter. Meine Frage nach dem Eingang bei einer Frau, offensichtlich eine Angestellte, wird mit einem nach oben zeigen beantwortet. Also steige ich die Treppen hoch. In der ersten Etage ist die Tür verschlossen und auch in der nächsten Etage. Sehr ärgerlich, wenn man schon den ganzen Tag unterwegs ist. Ein paar unschöne Worte kommen mir in den Sinn.

Ich umgehe das Gebäude und auf der Meerseite ist auch der Hoteleingang. An der Rezeption spricht die junge Frau Englisch und eilt, während ich die Anmeldung ausfülle kurz davon. Kommt dann mit einem Glas kaltem Wasser zurück und als ich dieses in einem Rutsch leer trinke, holt sie sofort ein zweites Glas Wasser. Wieder dieser unglaubliche japanische Service.

Ich bin in einem hinteren Teil des Hotels untergebracht. Als wir zu meinem Zimmer gehen, sieht man deutlich, dieses Hotel hat schon viele Jahre auf dem Buckel. Aber dem super Service tut das keinen Abbruch. Das Zimmer ist klein. Zunächst sehe ich nur den Ventilator und erst auf dem zweiten Blick auch die Klimaanlage. Die Toiletten sind auf dem Gang und zu meinem Frust sind es alte Hock-WCs, ähnlich wie es sie früher auch in Frankreich gab. Bei einem dieser WCs ist ein Kunststoffsitz drübergestellt. Das kenne ich noch aus den Siebziger Jahren in unserem Haus in Toyoake.

Die nette Angestellte bucht für mich die nächste Unterkunft. Das Bad ist mit Blick auf den Strand gerichtet. Da ich völlig verschwitzt bin, gehe ich schon sehr früh ins Bad und bin der einige Besucher. Dann zum Abendessen bevölkern, kurz nachdem ich anfange zu essen, eine große Gruppe Schülerinnen und Schüler den Speiseraum. Sie nehmen aber kaum Notiz von mir. Das war noch vor einigen Jahren anders, ist aber gut so.

Eigentlich wollte ich noch diesen Artikel schreiben, doch ich bin viel zu kaputt und verschiebe es auf den nächsten Tag. Mit der Klimaanlage muss ich kämpfen, obwohl auf 29 °C eingestellt, kühlt sie zu stark ab. Immer wieder muss ich alle Tasten ausprobieren. Lesen kann ich nichts.

Als ich einen Tag später gerade diesen Artikel schreibe, wird im Fernsehen ein weiterer Taifun gemeldet. Er geht an Shikoku vorbei und wird oberhalb die Region Tokio und Hokkaidō überqueren. Das Einzige, was ich nachts mitbekomme, sind die tosenden Geräusche der starken Brandung unter mir. Bisher ist Shikoku immer davon gekommen. Meine Erdbeben-App meldet mir etliche Erdbeben bis zu einer Stärke 5,9 und 6.3 vor der Küste bei Sanriku.

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第12 行程

行程距離=21Km、登高=383M、下降=396M 気温=38度まで

朝食に行くと丁度ブラジル対ドイツのサッカーの試合をやっていた。得点は1対1で宿の女将さんと一緒にドイツの得点に喜び沸いた。続けて尚少しだけは観ていたが残念ながらずーと観ているには時間が足りなかった。

途 中自動販売機のところに銀行があった。ここで私は気になる試合の結果を追跡したが、ライブスコアとしてペナルティキックとなりドイツは負けた。そして又歩 いて行くが昨夕の雨で幾分涼しくなったと感じる。まず、わりに交通量の少ない道を往き、そこを離れるとすぐに緑が多くなった。小さな崩壊寸前の寺院を過ぎ てから、短いながら急斜面の滑りやすいコンクリート道を登らねばならなかった。その数メートルを上りきるのは至難の業だった。

辺りは緑一面の中であっても繰り返し待ち受けるアスファルトの田舎道を往く。人にも車にも合わず遍路の伴は鳥の囀りや蝉の合唱だけだった。そのあと専用歩道のある広い通りのところからの山間に始めて太平洋がチラリとだけ見えた。そして太平洋は長い間視界から消えた。途中私は青と白のパラソル付きの稲刈り機を運転している農夫に出会った。すぐにそれをカメラに収めようとしたが稲刈り機は潅木に隠れてしまい残念ながら撮影はできなかった。ようやく海にやってきて、そこは海岸から奥地にまで深く入り込んだ美しい砂浜のある入り江だった。ほんの僅かの海水浴客だけが浜辺や海にいたが、他の多くは大型の車の中に忍び込んでいた。「日 焼け予防?」。今、私も海に飛び込めればきっと気持ちいいだろうと思ったが、残念ながらあきらめなければならない。すぐに泳ぐには水着を着けずに泳ぐ事に なり、きっと大問題となるだろう。そのうえ海辺にいるのは若者達だけだから余計に目につきやすく脅威の的となるだろう。

せっかくの海というのに足早に海辺の道を去り 森の細道を登っていく。波の轟きだけが遍 路の伴侶ながら海はもう視界には無い。そして短い間海鳴りはやや遠ざかり互いに競い合って声高く鳴く蝉と鳥の鳴き声だけが聞こえていた。それからはまた ぴったり海沿いの道を往く。立ち並ぶ大きなホテルの建物に向かいまず最初の建物に来て見るとそのすぐ次が私のホテルだった。自分のホテルに行くには一旦そ のホテルの建物を通過して、ホテルの裏側玄関に行くためにまず集配送専用通路をいく。そしてホテルの玄関が何処にあるかとそこの従業員らしき女性に聞くと 指で一を見せて上を指した。だから私は階段を登るが、一階のドアはロックされていて、その上の階も同じく閉まっていた。一日中歩き通しだった私には爆発し そうな怒りがこみ上げ、怒鳴り散らしたいほどだった。

仕 方なく建物を回って行くと海側にもホテルの玄関があった。フロントで簡単に宿泊客登録をしていたとき若い女性が英語で何か言ってから急いで消えたかと思う と、コップ一杯の冷たい水を持ってきてくれた。私がそれを一揆に飲み干したので、すぐに二杯目をもってきた。又しても、この信じられないほどの日本のサー ビス。

私の部屋はホテルの裏側に当たる場所だった。案内人と部屋に行く時、そこの長年の経営困難がはっきりうかがい知れた。しかし、素晴らしい接客サービスで廃業にはならなかったのだろう。部屋は小さく、まず目に留まったのは扇風機だけで,そ れからよく見たらクーラーもあった。トイレは廊下にあり、がっかりしたのは昔フランスでよく見られたような、しゃがんで用足しをする旧式のトイレだった。 並んだトイレの一つでは、普通に座れるようにプラスチックシートが載せられていた。1970年代には豊明市の私たちの家でも同じ様式だったので、この方法 はまだよく覚えている。

ま ず翌日の為フロントに行くと親切な応対のホテルスタッフが私のために次のホテルを予約してくれた。全身汗びっしょりだったので、少し早めだったが浜辺を見 下ろす設計になっているお風呂に行くと、もう数人の宿泊客がいた。その後、食堂に行って夕食を始めていると学校生徒達の大きな団体客が入ってきた。しか し、彼らは私にはほとんど目もくれず、数年前とはかなり違った反応を一瞬感じたが、まあ良いことではある。

この記事を書き続けたい気持ちだけはあったが、あまりにも疲れきっていたので翌日に延ばす。エアコンを29度に設定していても必要以上に冷やされすぎるので、その調節に格闘し続けた。説明書きが理解できないのでリモコンのキーの全てをむやみやたらに何度も何度も押し捲って試してみた。

一日遅れでこの記事を書いていたら、続く別の台風予測をテレビで報じていた。台風は四国を過ぎ関東北部と北海道に上陸の可能性がある。夜中に聞こえてきたのは、唯一自分の耳元近くに寄せては返す荒波の轟音だけだった。これまでのところでは四国は常に台風の上陸地だった。私の地震情報アプリは三陸沖でのマグニチュード5.9と6.3までのいくつかの地震を表示していた。

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