33. Etappe 2016-09-13 第33 行程

和訳

Distanz: 18km Anstiege: 253m Abstiege: 292m Temperatur: 26 °C – 31 °C

Mehrfach werde ich in der Nacht durch starke Regenfälle wach. Noch um 5 Uhr stelle ich mich auf eine Regenetappe ein. Mit der Wettervorhersage würde es passen. Um 6 Uhr ist bereits Frühstück. Nicht ich, sondern der Zimmerwirt möchte es. Das merke ich, als ich mir nach dem Frühstück Zeit lasse. Als ich mein Zimmer im Obergeschoss verlasse, höre ich ihn rausgehen. Beim Anziehen meiner Wanderschuhe im Flur läuft bereits draußen ein Motor. Natürlich dauert es, diesmal ziehe ich zur Sicherheit gleich die Gamaschen an. Das dauert dann wohl zu lange und ich höre, wie das Fahrzeug losfährt. Schon im Flur ohne Klimaanlage fange ich an zu schwitzen an. Draußen ist es aber angenehm kühl mit leichtem Wind, aber leider wieder sehr schwül.

Ich folge nicht dem Pilgerweg, er geht vom Tempel weg auf einem schmalen Pfad durch den Wald und über den Berg. Dazu hätte ich erst ein Stück zurück gemusst. Ich gehe Richtung Nationalstraße. Von Weitem sehe ich ein Auto starten und das kommt mir mit meinem Zimmerwirt huppend entgegen. Ich biege auf einem schmalen betonierten Weg ab. Dieser führt ebenfalls zur Route 56 und der folge ich einige Zeit. Nehme eine Abkürzung und stoße wieder auf die Nationalstraße. Der Pilgerweg führt ebenfalls weg von der Route 56, allerdings in anderer Richtung. Nur gibt es hier einige Passagen, die bei Regen unangenehm zu laufen sind. Das jedenfalls ist eine Empfehlung und so bleibe ich weiter auf der Nationalstraße. Auf den Bergen verdunstet großflächig der gefallene Regen und überall auf den Feldern sehe ich noch riesige Pfützen.

Meinen rechten Fuß spüre ich nicht mehr. Keinen Schmerz und das auch nach Pausen nicht. Ich könnte laut jubeln, endlich nach so langer Zeit beginnt die Normalität. Allerdings muss es auch nach der Etappe so sein und das hatte ich bisher noch nicht. Ein ganz anderes Wandergefühl. Auch brennen die Füße nicht mehr so stark nach langem Unterwegssein auf Beton oder Asphalt. Es ist schon erstaunlich, wie sich der Körper anpassen kann. Dann kommt der erste Tunnel, es folgt der Zweite und wenig später der dritte Tunnel. Auch hier habe ich kein beklemmendes Gefühl mehr wie noch zu Beginn, ich durchschreite die Tunnel inzwischen mit Gelassenheit. Ist er länger und dunkler, ziehe ich mein Armband mit roten blinkenden LEDs an. Es ist immer griffbereit in der linken Hüftgurttasche. An der Straße zu laufen ist schon seit meiner Deutschlandumrundung kein Problem für mich. Hier habe ich Gottvertrauen und kann, wenn ich auf einem Gehweg laufe, sogar den vorbei fahrenden Verkehr weitgehendst aus meinen Sinnen ausblenden. Ich nehme ihn dann nur noch unterschwellig wahr. Natürlich bin ich vorsichtig, wenn ich auf dem Seitenstreifen unterwegs bin, aber auch da gehe ich auch mit viel Gelassenheit.

Gegen 11 Uhr verschwindet die geschlossene Wolkendecke und die ersten blauen Flecken werden sichtbar. Nun zeigt sich auch die Sonne. Bei einer Pause, ich liege zurückgelehnt gegen meinen noch aufgeschnallten Rucksack und genieße die warmen Strahlen. Sie trocknen ein wenig das verschwitzte Gesicht.

In einem Café mache ich meine erste größere Pause. Nach mir kommen drei ältere Männer hinzu und einer der Männer hat mehrere feigenähnliche Früchte dabei, die er der Betreiberin gibt. Diese schält eine Frucht für mich und gibt sie mir. Sie schmeckt sehr lecker und wahrscheinlich ist es doch eine Feige, nur deutlich größer als ich sie aus Frankreich und Spanien kenne. Neben dem Kaffee könne ich mir heute zum ersten Mal etwas Süßes, eine kleine Tafel Schokolade. Irgendwie habe ich Heißhunger darauf.

Bereits gegen 13 Uhr erreiche ich das Hotel. An der Rezeption werde ich unterrichtet, dass erst um 16 Uhr Check-in Zeit ist. Ich darf mich aber hier mit Nutzung einer Steckdose hinsetzen und arbeiten. Kurz vor 14 Uhr kommt dann der Mann von der Rezeption mit dem Anmeldeformular zu mir. Wieder typisch japanisch erklärt er mir mit Zuhilfenahme eines Übersetzungsprogramms, dass ich bereits sehr früh morgen bezahlen müsste, statt zu sagen ich möge gleich bezahlen. Ich zahle sofort und sehe seinen erleichterten Blick. Trotz Übersetzungsprogramm ist die Verständigung sehr schwierig. Erst verstehe ich, dass es hier kein Essen gibt. Komme aber mit Übersetzungen nicht weiter. Da hilft nur eines, ich gehe mit dem Mann nach draußen und zeigend fragen, wo es hier etwas zu essen gibt. Endlich versteht er mich und zeigt mir, dass es doch im Hotel ein kleines Restaurant gibt. Wir lachen beide befreiend, nachdem auch das geklärt ist.

Zu diesem Hotel gehört ein öffentliches Onsen (Bad, gespeist durch heißes Quellwasser). Ich kann es kostenlos nutzen. Was ich dann auch tue, nachdem ich mein Zimmer doch schon um 14 Uhr beziehen kann. Das Onsen befindet sich in einem Nebengebäude mit Kuppeldach. Der Eingang ist neben der Rezeption. Mein Zimmer ist angenehm groß, nur die Toilette befindet sich gegenüber auf dem Gang. Um 17 Uhr gehe ich zum Abendessen. Das nächste Problem, die Speisekarte enthält keine Bilder und so nehme ich die Bedienung mit zum Eingang. Hier hängen in einem Schaukasten ein paar Fotos mit Preisangabe. Ich wähle Curryreis mit einem panierten Schnitzel, stäbchengerecht in Streifen geschnitten.

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第27 行程

行程距離=18Km 登高=253M 下降=292M 気温=摂氏26-31度

夜中に大雨で何度も目が覚めた。この雨の中でも午前5時には今日の行程に出ると決める。天気予報に依れば今日の行程には支障はないだろうと思う。6時に朝食を取るが、どちらかと言えばそれは宿の主人の希望だった事が私が朝食後ま だゆっくりしていた時に分った。それと言うのは、二階の自分の部屋を離れる時彼が既に外に出ていくのが聞こえた。登山靴を廊下で履いていると、もう車のエ ンジンの音がした。今日の天候も考えてゲートルもつけたいたので当然ブーツを履くのに時間がかかり、それが長すぎたのか車の出発駆動音が聞こえた。エアコ ンの無い玄関でのことで、もう汗びっしょりになってしまった.外では多少涼しい風もあり快適ではあったが残念にも高い湿度は変わらない。

寺からは離れ、森を通る狭い道が山の上に続くお遍路道になっているが、そこに行くのをやめて少しだけは戻らなければならなかったが国道の方に向かって行く。すると遠くに見えたのが走り始めた一台の車で、私の宿の主人が警笛を鳴らしながら私のほうに来た。

其 の後私は狭いコンクリート舗装の路へ曲がる。この路も国道56号線に繋がっていてそこを数時間の間歩き続ける。そして近道を取るとまた国道に突き当たる。 お遍路路も同じ様に国道56号線から離れるが、別の方向に続いていて雨のためかそこを歩く人は僅かだった。ともかくそれは行程上の選択肢のひとつに過ぎな く、私はそのまま国道を行く。雨に濡れた山の広く多くの場所でで水蒸気が上がり、田畑には巨大な水溜りが見られた。

先日来の右足の異常は感じられなく痛みは消え、休息日の後では以前には残った痛みが今は無い。やっとその長い間の痛みから完全に解放された、大声で叫びたいほど嬉しい。

と もあれ、終日の行程の後と言うのは今のような足の状態でなければならないが、これまでにはそういう事が無かった。それはハイキングをする者にとって今まで とは全く別の嬉しい感覚で、また其の上コンクリートやアスファルト舗装の道の長旅の後でも足が強く燃えるような感覚さえ無かった。体の適応性と言うのは驚 くべきことだ。そしてまず第一のトンネル、その後、第二および第三トンネルと続くが初めの頃のような圧迫感もなくゆったり落ち着いてトンネルを通って行く。トンネルがより長く、より暗い場合私は赤く点滅するLEDラ ンプのある腕輪を着用し、これは常に取り出せるベルトの左ポケットにある。狭い道路端を歩く事は既に私のドイツ外周一周の徒歩旅行以来私にとっては問題で は無い。ここでは歩道を歩くとき、神を信じ通過する車両の事などあまり考えず、身に迫る、ともすれば危険な状況を意識の外に追いやる。もちろん白い路側帯 を歩くときは慎重ながら、そこを落ち着いて歩くことができる。

丁度私の時計が11時になった時空を覆っていた雲が消え、始めて青空がちらほら見えた。さあ、太陽も顔を見せてくれる。休憩のとき腰ベルトがまだ半開きのままだったリュックに寄りかかって心地よい日の光りを浴びると汗まみれの顔が少し乾いていく。

カ フェで最初の長い休憩をとることにする。私に続いて3人の年配の男性が入ってくる。男性の一人はカフェの女主人にイチジクに似た果物を持ってきた。女主人 は其の無花果の皮をむいて私に勧めてくれた。味はとてもよく、それは確かに無花果に違いなかったが、私がフランスやスペインで巡礼中に味わったものよりは 大きさの点で遥かに別格だった。どういうわけか今日私は何か甘いものがほしくなったので、コーヒーと一緒にこのお遍路旅で初めて板チョコを食べた。

ほぼ午後1時近くホテルに到着すると、チェックインは午後4時にできると受付で知らされたが私は受付の傍に座り、電源コンセントを使って自分の仕事をさせえもらえた。午後2時少し前にフロント係りの男性が宿泊者カードを持ってきた。ここでもまた日本語を理解しない相手に対して、特に依頼事、御願い事の場合によくある日本的遠慮がちな説明方 法がとられた.口頭ではなく、まずスマートフォンの翻訳プログラムで説明されたのは宿代支払いが翌朝のかなり早い時間までにという事だった。私は言葉で何 か言う代わりにすぐに支払ったほうが良いと思ったので、その場でそれをすぐに支払うと、彼はほっとしたようだった。たとえ翻訳プログラムがあってお互いを理解する現実は非常に厳 しい。とりあえず理解できたのは、そこでは食事が提供されないことだっが、其の先の会話に行き詰まった私は止む終えず最後の手段として彼と一緒に外に出 て、何処か食事の出来る場所があるかを手先や動作を交えて彼に聞いた。やっとの事で私を分かってくれた彼は其のホテル内の小さなレストランを教えてくれ た。そこで私達二人は問題の全てが解けた開放感で爆笑した。

こ のホテルには公共温泉(温泉の湯が供給される風呂、)があり無料である。早くも午後2時に部屋が使用できたので温泉に行くことにした。温泉は別棟のドーム 型の屋根の建物にあってフロントの隣が入り口になっていた。私の部屋は程よい広さで、トイレだけは廊下の反対側にあった。午後5時に夕食に行くが、さて次 に困ったのはメニューに画像が無い事だった。やむを得ず係りの人と一緒にレストランの入り口に行く。そこのショーケースにはいくつかの料理の写真と価格が 出ていた。私は、箸だけで食べられるように細く切った揚げカツ(ナイフ、フォークで食べる習慣の無い和風の盛り付けで一口切りのお肉)が添えられたカレーライスを選んだ。

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2 Gedanken zu “33. Etappe 2016-09-13 第33 行程

  1. Hallo lieber Werner,
    endlich habe ich mal Zeit gefunden deine tollen Berichte zu lesen und die noch tolleren Bilder anzuschauen. Du bist ja schon fast wieder da 🙂 Einfach klasse finde ich das. Ich freue mich, dass es dir gut geht.
    Ich wünsche Dir weiterhin eine tolle Wanderung
    Liebe Grüße
    Sylvia

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