35. Etappe 2016-09-15 第35 行程

和訳

Distanz: 17km Anstiege: 689m Abstiege: 660m Temperatur: 25 °C – 34 °C

Das Frühstück ist bereits um 6 Uhr und ich starte mit einem mulmigen Gefühl um 6:30 Uhr. Draußen regnet es und ich muss innerhalb von 3 Kilometern hoch auf 450 – 460 Meter. Das wird steil, aber nicht das Hoch macht mir Sorgen, sondern das wieder runter. Wird es eine Rutschpartie? Jetzt regnet es nur wenig und bleibt das so?

Schon nach etwa 500 Metern bin ich am Berg auf einem schmalen betonierten Weg unterwegs. Der Regen hält sich noch zurück. Dann irgendwie verpasse ich den Aufstiegspfad. Meine Weg endet plötzlich. Es geht links hoch, doch ist es ein Pfad mit viel Geröll aus Steinen, Ästen und kleineren Baumstämmen. Noch habe ich keine Bedenken, das könnte nicht der richtige Weg sein. Ich klettere über die verschiedenen Hindernisse. Es wird diesig, regnet aber noch nicht viel. Doch jetzt wird der Pfad immer undeutlicher und mein Bedenken, es könnte nun heftiger regnen und Wassermassen schießen mir plötzlich von oben entgegen, nimmt zu. Ich suche verzweifelt einen erkennbaren Pfad, doch den gibt es nicht mehr. Über mir immer wieder mit Steinen aufgetürmte Wände, die ich nicht mit einem schweren Rucksack und Poncho einfach erklettern kann. Mein Navi zeigt mir, dass ich etwa 100 Meter vom Pilgerpfad entfernt bin. Meine Verunsicherung steigt und ich klettere einfach weiter. Es ist irgendwie ein Zickzack, wie ich mich nach oben fortbewege. Immer wieder muss ich Hindernisse überwinden und dabei ziehe ich mich an einem dünnen Stamm hoch. Einmal war ein dünner Stamm leider nicht fest und bricht. Glücklicherweise ohne größere Folgen. Angst schwingt immer mehr mit. Nicht vor dem Hochklettern, nein, es ist die Angst plötzlich geht es durch ein Hindernis nicht mehr weiter. Ich muss zurück! Der Regen hat deutlich zugenommen, doch ich bin auf Waldboden unterwegs und glücklicherweise gibt es keine größeren glatten Felsflächen, die durch den Regen klitschig wären. Dann sehe ich endlich über mir einen Weg, nur jetzt muss ich eine höhere Steinmauer überwinden. Ich suche seitwärts nach einer geeigneten Stelle mit einem festen Baumstamm dicht an der Mauer und etwas Trittfläche bei der Steinwand. Irgendwie schaffe ich es dann. Das letzte Stück überwinde ich kniend. Ich bin schweißgebadet unter dem Poncho! Der Regen hat nun aufgehört. Ich setzte erst einmal den Rucksack ab und packe den Poncho ein. Dann genehmige ich mir das gestern geschenkte „beste Mineralwasser Japans“. Es schmeckt tatsächlich gut und ist schnell getrunken. Zusätzlich esse ich drei der geschenkten Mandarinen.

Der nun breitere Weg ist deutlich erkennbar, aber sehr steil. Viele Serpentinen gibt es nicht. Dann eine Bank ohne Rückenlehne direkt am Abhang. Ich brauche eine Sitzpause und so legen ich mich, den Rucksack als Rückenlehne nutzend, auf die Bank. Weiter geht’s hoch. Nach einiger Zeit sehe ich ein Schild mit 100 Metern, den Text kann ich nicht lesen. Für mich ist es das Ende des Aufstiegs. Nein es ist eine offene Hütte und immer noch denke ich, ich habe es um 8:30 Uhr geschafft. Leider war das nur mein Wunschdenken, es geht weiter steil aufwärts. Zwischendrin quere ich eine Straße. Immer mehr nach unter auf den Weg schauend als nach vorne steige ich aufwärts und plötzlich bin ich in einem Spinnennetz gefangen. Mir klebt das Netz am Kopf und im Gesicht zusammen mit anderer Beute. Ich bin als Beute doch etwas zu groß, eine größere Spinne mit gelbem Körper verschwindet am gegenüberliegenden Baumstamm.

Endlich gegen 9:30 Uhr habe ich es geschafft. Nun geht es erst einmal ohne Steigung weiter. Mir soll es recht sein, so kann ich etwas verschnaufen. Seitlich vom Weg komme ich an drei Toiletten vorbei. Eine ist offen und zum ersten Mal sehe ich eine nicht sehr einladende Toilette in Japan. Ja hier oben kommt das Putzpersonal wohl nicht so leicht hin.

Schließlich beginnt dann doch der Abstieg. Zunächst aber sehr moderat. Ich habe Durst und erreiche ein altes Haus. Eine ebenfalls sehr alte Frau hängt gerade Wäsche auf und murmelt vor sich hin. Nicht so weit davon sehe ich einen Wasserhahn und so mache ich mich mit einem Deutlichem: „ohayô gozaimas (Guten Morgen)“ bemerkbar. Dann zeige ich ihr, ich möchte trinken und deute auf den Wasserhahn. Sie versteht sofort und geht in Richtung Wasserhahn. Ich will den Wasserhahn öffnen und sie stoppt mich. Hinter einer Tür betätigt sie einen Schalter und wenig später sprudelt aus einem dicken Kunststoffrohr köstliches kühles Nass. Ich trinke etwa 1,5 Liter und fülle um Mitnehmen nochmals meine Flasche. Die alte Frau nimmt das mit Zufriedenheit auf.

Der Abstieg wird stellenweise schwierig. Der ausgewaschene Boden ist klitschig und ich muss öfters sehr vorsichtig nach Trittstellen suchen. Als ich bei einem mit Farn fast zugewachsen Pfad komme, denke ich unweigerlich an Schlangen. Doch alles geht gut. Nicht die Schlangen sind ein Problem, sondern rutschige nicht sichtbare Stellen. Am letzten Stück des Abstiegs begleitet mich ein Bach. Der Weg bedarf keiner Aufmerksamkeit und so genieße ich das Plätschern des Baches. Ich erreiche ein schmales kleines Tal. Nur wenige Häuser stehen hier. Immer noch neben mir der Bach. Doch hier ist er ruhiger geworden und plötzlich sehe ich einen weißen Koi. Gerade hält ein kleiner Transporter und dem aussteigenden Fahrer rufe ich Koi zu. Er kommt lächelnd zu mir und erklärt, dass sich immer wieder Pilger an dem Koi erfreuen. Er hat ihn hier ausgesetzt. Dann bietet er mir Saft an. Zusätzlich kommt er mit kaltem Weizentee. Ich nehme beides gerne an.

Die Landschaft in diesem verschlafenen Tal ist schön. Bei einer betonierten Auffahrt mache ich eine Pause. Ich lege mich auf den rauen Beton und genieße die inzwischen wieder scheinende Sonne. Sie scheint so stark, dass mein verschwitztes T-Shirt wieder trocknet.

Das Tal öffnet sich und ich erreiche wieder größere Dörfer. Die Route 56 ist wieder da. Ich aber quere sie nur und der Weg geht parallel zur Nationalstraße weiter. Als ich Blumen bei einem Haus fotografiere, spricht mich die Bewohnerin an und fordert mich auf, zu warten. Sie kommt mit zwei gekühlten Mandarinen zurück. Längere Zeit laufe ich auf dieser kleinen Straße. Dann muss ich auf der Route 56 weiter. Der Pilgerweg biegt wenig später wieder von der Route 56 ab, ich bleibe aber auf der Nationalstraße, denn hier gibt es kurz vor meiner Unterkunft ein 24-Stunden-Geschäft. Heute im Businesshotel habe ich kein Essen und muss mich selbst versorgen.

Die Strecke war eigentlich kurz, doch ich bin ziemlich geschafft. Duschen, Wäsche waschen, Unterkunft und Strecke für die übernächste Etappe ermitteln und Bilder bearbeiten, das war‘s und ich lege mich schlafen.

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行程距離=17Km 登高=689M 下降=660M 気温=摂氏25-34度

朝 食は6時で、今日は行程上訪ねる寺もなく、あまり気乗りもしないながら6時半の出発とする。外は雨で最初の行程は距離としては3キロ以内だが 450~460メートルの登高を達成しなければならない。そこは急斜面となるが其の高さが問題ではなく滑りやすい下降のほうがむしろ心配だった。今のとこ ろ雨が小降りになので、ず~とそのままであればいいと願う。

約500メー トルほどのところで狭いコンクリート舗装の山に入る道を行く。雨はまだ止んでいる。そして、どういうわけか登り坂になる道を見落した。道は突然行き止まり でそこからは左方向に登る事になるが、そこには沢山のゴロゴロの石の他に、枝や小さな木の幹が散乱する山道だった。しかし、私にはまだその時はそこが正し い路ではないかもしれないというような心配などは無く、路上の様々な障害物を乗り越えながら進む。辺りには靄が立ち込めていたが雨は小降りだった。しか し、いよいよ獣道のような山道はますます通路の見分けが難しくなり、もしかしたら間もなく大雨になり、突然の土砂降りに出会いそうな心配が募った。必死に 識別可能な通路を探すが見つからなかった。重いリュックサックを背負いポンチョを羽織ったままでの私にはとても登ることができない高く積まれた石の壁が幾 重にも迫ってきた。ナビを見ると私が巡礼ルートから約100メートル離れたところに居ることを示していた。不安が高まった私はまた夢中で登った。どういう 訳か上へ行けば行くほど経路はジグザグに進んでいるようで何度も何度も足元の障害を克服しなければならず、私は細い木の幹をよじ登った。ある時は細い幹が リュックを背負った私の重さに耐えかねて惜しくも折れてしまった。幸いにも何の事故も無かったがますます怖く不安になった。高く登るのが心配ではなく、い やそれよりむしろ、もしかしたら何かの障害物によって突然行き止まりになるかもしれないと言う不安感であった。今すぐ戻らねばならない!雨足は大幅に強ま り、山道の途中であった。しかし雨で表面がつるつるになっているかもしれない大きな滑り易い岩盤は幸いにも無かった。そうこうしてついに、すぐ上のほうに 通り道が見えたのでそこに行く為、まずは高い石の壁を登りきらねばならなかった。私は横に移動して壁 近くにある、よじ登っても強そうな木の幹と石壁の何処か足をかけられそうな場所のあるところを探す。最後の一息は膝でのにじり腰ではあったが、ともあれ何 とかして登りきった。ポンチョの中、体中汗でびっしょり!雨は止んでいた。まずそこに腰を下ろしリュックサックを置いてポンチョを詰める。それから昨日頂 いた「お接待」の「日本で最高の味のミネラルウォーター」を飲むことにした。まさに其の味は最高で、一気に飲み干したあとは頂いた3個の「みかん」も食べ る。

今 度はとても急峻だが道幅も広く道筋も明確な山道を登るがそれほど蛇行は多くない。その後、山腹の傾斜面脇に背もたれのないベンチがあったのでちょっと休み たかった私は、リュックサックを背もたれにして横になった。登り坂はさらに続き、かなり行ったところに100メートルと書かれた標識があったが説明文のほ うは読めなかった。自分なりの解釈で「後100メートルで登りの終点」と理解した。いやいやそうではなく、それは一般向け開放小屋の位置表示に過ぎなかっ た。まだ朝の8時半なのに、もう頂上を達成できたと思いきや残念ながらそれは私の希望的観測にすぎず、さらにまた続く急な上り坂を行き、坂の途中で差し掛 かった通り道を横断する。前へ前へと登りながらも、何度も何度も下の道を見ていたら突然蜘蛛の巣に引っかかった。頭には網が張り付き、顔には蜘蛛の戦利品 と一緒に網が張られてしまった。蜘蛛にとって私は少し大きすぎる戦利品だったようで、黄色の大きな蜘蛛は其の向かい側に倒れていた幹に消えて行った。

午 前9時半頃になってやっと登高を達成した。そこから先には坂は無く一息入れるいい機会だった。道路の側にトイレが三つあり、そのうちのひとつの戸が開いて いたが、そこは私が日本では初めて出会った、全く入るのを遠慮したいトイレだった。それも其のはず、ここまで清掃スタッフが登ってくるのはおそらく並大抵 では無いだろう。

最 後には下り坂が始まったがとても緩やかだった。のどの渇きを覚えながら先を行くと古びた家が在り、家の年代と同じように年老いた女性がちょうど洗濯物を干 しながら独り言をつぶやいていた。そこから近いところに水道の蛇口があったので、私は大きな声を張り上げて、はっきりと「おはようございます」 と呼びかけた。それから蛇口を指し、水が飲みたいと意思表示した。彼女はすぐにそれが分かって蛇口に向かって行く。私が蛇口を開けようとすると彼女がそれ を止めた。そして、そこのドアの後ろにあったスイッチを作動させると、少し遅れて太いプラスチックパイプからおいしい冷たい水が噴出した。私は約1.5 リットルを飲んでから持ち帰りのためにボトル一杯に其の水を詰めた。老女は満足そうだった。

下 りの路は場所によって進むのが困難なところがあった。雨で洗われた地面は泥沼状で、極めて慎重に足の踏み場を度々探した.びっしりと羊歯類が生い茂った山 道に来た時必然的に蛇がいるかと訝った。全て何事もなく順調で、蛇は全く問題ではなく、滑りやすい上に見えない足元が問題だった。降下の最後の部分で小川 の傍を通る。其の小道を通る人は誰もいなく、小川のせせらぎを楽しみながら歩いて行くと狭く小さな谷に着いた。そこには僅か数軒しか家がないが、そこでも まだ傍に小川の流れが続いていた。しかし、流れはここで緩やかになってきていて、突然そこに白い鯉が見えた。丁度そこに運搬用の小型車が止まって、降りて きた運転手に私は「鯉が居る」と叫んだ。彼は笑顔で「お遍路さんがいつも鯉を楽しんでいる」と私に話した。鯉を此処に放流したのは彼だった。そして彼は私 にジュースを勧めてくれ、さらに冷たい麦茶も持ってきてくれた。私は其の両方の「お接待」を喜んで頂いた。

この眠りの底にあるような谷間の風景は美しい。アスファルトの登り坂で休憩を取るため、ざらざらのコンクリートの上に横たわり、いつの間にかまた照り輝く太陽を楽しんだ。私の汗まみれのTシャツが再び乾燥するほど強い陽の光。

谷 間は広がりを見せ、より大きな村々をまた過ぎ行き、国道56号線に再び差し掛かったが私はそこを横切っただけで国道と平行のお遍路道を行く。途中の家に咲 いていた花をカメラに収めていると、其の家の人が話しかけてきて、ちょっと待つように私に言ってから、彼女は二つの冷たいみかんを持って戻ってきた。そし てこの細い通りを長時間歩いた後は国道56号線を行かなければならない。お遍路道へはその少し後で国道56号線から曲がって行くが、今日の宿の直前に24 時間開店のコンビニエンストアスがあるので私はそのまま国道に留まる。今日のビジネスホテルでは食事が提供されないので自分で用意する。

今日の行程は本当に短いものだったがかなり疲れた。シャワー、洗濯、明後日の宿とその行程探索そしてブログの画像編集で今日も終わり、私は横になる。

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日本語でのコメントもどうぞ


3 Gedanken zu “35. Etappe 2016-09-15 第35 行程

  1. 親愛なるヴェルナーさんへ
    雨の中、汗をビッショリかきながら、道を探して歩を進めるなんて… まるで修行ですね。タケダさん一押しのお水はどんなにか美味しかったことでしょう‼︎ 美しい花や風景を眺め、人の暖かさにも触れるけど、そればかりではないアレコレにも出会って… やっぱり楽しそう?
    台風16号が近づいているので雨にも風にも気をつけて、苔にも気をつけて歩いてくださいませ。
    6892Mは登らないでしょう?と突っ込みたい木村より

  2. Jetzt ist in Nagoya furchtbarer Wind und Regen wegen Taifun.
    Shikoku war auch sicher sehr schlimm.
    Ich hoffe dass Sie sich bisschen bei dem schlechten Wetter ausruhen konnten.
    Vieleicht in meine lieblingsstadt UWAJIMA.
    Herzliche Gruesse!
    Mariko

  3. Guten Tag Werner, heute lese ich deine Berichte mit aller Sorgfalt, ein bisschen tust du mir Leid, vor allem wegen der Spinne!!
    Natürlich auch die steilen Anstiege, bei Regen und Matsch.
    Du wirst doch noch heilig gesprochen, komm nur erst wieder zu deinen Läufern, die dich sehr vermissen und natürlich auch beim Laufen von dir Reden.
    Heute ist Dienstag 20.9., Lauftag, am Freitag gehen wir auf die Ludwigshöhe in großer Besetzung, mit Jochem und mal wieder Elke usw.
    Ich grüße dich , bleib gesund und voller Tatendrang!!
    Christl

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