38. Etappe 2016-09-18 第38 行程

和訳

Distanz: 18km Anstiege: 108m Abstiege: 341m Temperatur: 27 °C – 30 °C

Auch zum Frühstück um 7:30 Uhr steht ein auswahlreiches Buffet bereit. Ich halte mich im Gegensatz zu gestern Abend deutlich zurück. Nach dem Packen geht’s um 8:30 Uhr endlich los. Nur ein paar Schritte und ich bin wieder auf der Route 56. Es ist Sonntag und noch nicht viel auf der Nationalstraße los. Jeden Kilometer gibt es eine Säule mit der Kilometerangabe zur Stadt Matsuyama. Matsuyama ist das Verwaltungszentrum der Präfektur Ehime und ist die größte Stadt auf Shikoku. Zunächst sind es 69 Kilometer und als ich die Säule mit 67 Kilometer erreiche, finde ich eine Sitzgelegenheit. Das gibt es an einer großen Straße leider nicht oft und so setze ich mich. Auf der anderen Straßenseite in einer Halle wird ein junger Mann in das Fahren und Rangieren eines Gabelstaplers eingewiesen. Vertieft in dieser Beobachtung merke ich nicht, dass eine Frau plötzlich neben mir steht. Leicht erschrocken reagiere ich auf ihr Ansprechen. Scheinbar sehe ich erschöpft aus, sie schenkt mir ein Energiegetränk.

Mit einigen Schlenkern verlasse ich die Nationalstraße und komme durch kleine Dörfer. Immer mehr Reisfelder werden inzwischen abgeerntet. Das Grün oder Gelbgrün der Felder weicht einem einheitlichem Goldgelb. Bei einem Dorf hält plötzlich ein Auto neben mir und zwei Frauen sprechen mich an. Ich antworte auf ihre Fragen zu meiner Pilgerreise und da es immer mehr Fragen werden, setze ich meinen Rucksack ab und gebe ihnen meine Visitenkarte. Wieder einmal kommt sie sehr gut an. Als Geschenk wollen Sie mir Räucherstäbchen schenken, doch diesmal lehne ich ab und zeige ihnen mein gefülltes Gefäß. Ein Bonbon nehme ich dann zum Abschied doch.

Kurz vor einem Tunnel weist das Wegezeichen in einen Waldpfad und der führt über den Berg. Ich bleibe auf der Nationalstraße und habe dann den 1117 Meter langen Tunnel vor mir. Diesmal gibt es nur einen schmalen weiß markierten Seitenstreifen. Mein rot blinkendes LED-Armband kommt wieder einmal zum Einsatz und wird gut erkannt. Die herannahenden Fahrzeuge weichen zur Mittellinie aus. Zumindest die meisten 😉 .

An einem Rastplatz treffe ich einen Pilger. Wir sind uns schon mehrfach kurz begegnet. Er nutzt die Wochenende fürs Pilgern. Diesmal hat er einen Tag mehr. Am Montag ist Nationalfeiertag: „Tag der Ehrung der Alten (敬老の日)“. Auch er ist durch den Tunnel gelaufen. Als wir starten wollen, fängt es an zu regnen – die Vorboten des nahenden Taifuns – und so ziehe ich meinen Poncho an. Der Regen nimmt unterwegs deutlich zu und am Stadtrand von Ōzu (大洲市) bleibe ich einige Zeit unter einer Autobahnbrücke stehen. In der Stadt verlaufe ich mich erst einmal. Mein Navi spinnt und schaltet sich mehrfach aus. Der Touchscreen reagiert nicht bei dem vielen Regen.

Endlich erreiche ich dann doch meine heutige Unterkunft, ein kleines Ryokan. Hier werde ich zwei Nächte bleiben. Im zum Teil überdachten Innenhof gibt es ein Becken mit mehreren Koi. Die Unterkunft wird von einem netten jungen Mann geführt. Er selbst war auch schon Fußpilger. Schon beim Betreten fällt mir sehr positiv auf. Hier steht eine Kiste mit zusammengeknüllten Zeitungsblätter bereit und man kann die Wanderschuhe damit zum Trocknen ausstopfen. Ich bekomme den Poncho abgenommen und er wird geschützt im Innenhof aufgehängt. Viele Informationen sind für die Pilger vorbereitet. Waschen und Trocknen der Kleidung ist kostenlos. Auch gibt es einen freien Zugang zum Internet. Die Empfehlung der Pilgerin Masako-san war sehr gut gewesen.

Zu meiner Frage nach dem Weg zum Bangai fudasho Nummer 7 (Shūseki-ji 出時石寺) hat er bereits ein vorbereitetes Blatt. Gleichzeitig höre ich, dass es auf ca. 800 Meter hoch geht. Ich zeige ihm meinen geplanten Weg dorthin und er rät mir zum Teil davon ab. Später überarbeite ich meinen Weg und komme für den Hin- und Rückweg auf 40 Kilometer. Das ist bei 800 Meter rauf und runter schon sehr heftig, auch wenn ich ohne Rucksack unterwegs bin. Zudem naht der Taifun Malakas. WetterwarnungMorgen soll es zwar nur etwas regnen. Doch die Nachrichten zum Taifun wechseln ständig. Ich werde darüber schlafen und morgen früh entscheiden. Meinen kleinen Rucksack packe ich aber schon jetzt.

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行程距離=18Km 登高=1084M 下降=341M 気温=摂氏27-30度

7時 半の朝食も昨夜の夕食同様、品数豊富なビュッフェ式だったが夕食の時とは違い今朝はあまり食べなかった。荷作りのあと午前8時半にやっと出発できた。ほん の数歩のところでまた国道56号線に出たが日曜日だったので走る車も少なかった。その国道では1メートル毎に松山市までの距離がキロメートル単位で表示さ れていた。松山市は愛媛県の行政の中心であり四国で最大の都市だ。まずそこにあった表示は69キロとなっていたが私は67キロのところに腰を下ろせる場所 を見つけ、そんな場所は主要道路上では珍しく喜んで座った。通りの反対側のホールでは、若い男がフォークリフトの運転と操縦法の手ほどきを受けていた。そ れを見るのに気を取られていた私は、すぐそばに突然女性が立っているのに気付かなかった。少しビックリしたが彼女が話しかけるのに答えた。どうやら私は疲 れているように見えたらしくエネルギードリンクを下さった。

何度も繰り返すカーブのあと、国道を離れ小さな村にやって来る。このところ見る度に田んぼは次第に収穫後の面積が増え、田園の緑や黄緑色が重なって黄金色を織り成している。ある村で私のそばに突然車が停 止して2人の女性が話しかけてきた。私のお遍路旅について話しかけられ、そんな時はいつも、長い間かなりいろいろ質問されるのでリュックサックをまず下ろ し、日本語の名刺を差し上げる、となるほどと言った感じでとても喜ばれた。贈り物としてお参り用のお線香を下さったがお断りし、持参の容器一杯のお線香を 見せた。飴を一つだけ頂いてお別れした。

ト ンネルの少し前で山へ向かう森道の方を示すお遍路道の表示があったがそのまま国道に留まって先を行くと、全長1117メートルの長いトンネルの前に来た。 今回は狭い白の路側帯があるだけなので、赤く点滅し通過車両に効果的に認識される自分のLEDランプの腕輪を付けた。そうすれば接近する車両は中心線から 離れる。全車両とはいえないが少なくとも其のほとんどで効果的だった 😉 。

あ る休憩所でお遍路に出会ったが、彼には既に何度も短い出会いの繰り返しで顔見知りだった。月曜が祭日「敬老の日」の為、彼は一日長い週末を使ってのお遍路 旅の途中で、彼も同じくトンネルを歩いて渡った。台風接近の前兆らしく、私達が歩き始めたとき雨が降り始めたので私はポンチョを羽織る。雨は次第に烈しく なり、大洲市(おうずし)郊外では暫くの間雨よけのために高速道路の橋の下に立ち止まっていた。其の町で始めて一度迷子になってしまった。私のナビが反応 しなく、数回も止まってしまった。タッチスクリーンは雨で応答しなかった。

そ して、やっとの事でこの日の宿の小さな旅館に着き、ここでは2泊の滞在を予定している。その一部に屋根のある中庭の池には多くの鯉がいた。宿は応対のいい 青年の経営で、彼は既に歩きお遍路をした経験があった。宿に入ると直感的にとても好感が持てた。ここではいくつかの丸めた新聞紙が箱に用意され、それをハ イキングブーツに詰めて乾燥することができる。彼は私の濡れたポンチョを預かり、風で吹き飛んだり、紛失などを避けて中庭にかけた。そこではお遍路のため の多くの情報が用意されていた。衣類の洗濯や乾燥は無料の上、インターネットへの自由なアクセスも出来た。お遍路の雅子さん推薦のこの宿はとても良かっ た。

ホストへの私の質問である番外札所第7番の出石寺(しゅっせきじ)への行程については其の宿では紙面で予め準備されていて、そこへは約800メートルの登高を伴うこともその時一緒に聞いた。私は番外第7番への自製の行程予定を彼に見せて助言をもらう。その後、自分で行程調整をしてみると往復距離が40キロとなる。800メー トルの登高と下降はリュックサックが無くても極めて厳しい。其の上また台風「マラカス」も接近している。天気予報では明日は小雨らしいがニュースでの台風 情報は絶えず変化する。それはそれとしてとにかく今は寝るとして最終の予定行程は明日の朝決めることにする。小型リュックだけはもう今のうちに準備してお く。

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