39. Etappe 2016-09-19 第39 行程

和訳

Folgende Tempel besuchte ich heute: B07 und B08
Taxifahrt:   Distanz: 43,5km Anstiege: 1.100m Abstiege: 1.073m

Nach dem Wach werden ist mein erster Blick ins Internet und dort zum aktuellen Stand des Taifuns. Schon für heute gibt es Warnungen, aber morgen zieht er direkt über Shikoku hinweg. TaifunAuch ohne Sturmwarnung bin ich zu der Überzeugung gekommen, vierzig Kilometer mit 800 Höhenmetern rauf wie runter sind zu viel. Ich nehme ein Taxi. Als der Zimmerwirt mir mitteilt, dass die Fahrt komplett 10.000 ¥ kostet, schwanke ich kurz, bleibe aber aus einem Bauchgefühl heraus bei der Taxifahrt. Gleichzeitig buche ich noch eine Nacht mehr, denn morgen möchte ich nicht unterwegs sein.

Schon kurz vor der verabredeten Zeit um 8 Uhr kommt mein Taxi. Der Zimmerwirt fragt für mich, ob für den Preis auch die Fahrt zum nahe gelegenen Bangai fudasho Nummer 8 (Toyogabashi 十夜橋) möglich ist. Der Taxifahrer willigt ein. Damit kann ich nach der dritten Nacht direkt zum nahe gelegenen Bahnhof und dann mit der Bahn und dem Bus diesen verlorenen Pausentag wieder aufholen.

Schon nach kurzer Zeit haben wir Ōzu verlassen und fahren hoch zum Tempel. Mit jedem Kilometer mehr bin ich heilfroh mit dem Taxi unterwegs zu sein. Wir fahren zunächst auf einer zweispurigen Straße und wechseln dann auf eine einspurige Straße. Immer geht es auch bei den Serpentinen steil nach oben. Es dauert und langsam rechne ich mit der Ankunft im Tempel. Doch zunächst kommt ein Schild mit 15 Kilometern, wieder deutlich später ein Schild mit 10 Kilometern. Es geht wieder runter und schließlich wieder steil nach oben. Selbst nach nur noch 5 Kilometern dauert es. Das Taxi quält sich weiter noch oben. Wenn ich daran denke, jetzt zu Fuß unterwegs zu sein, auch ohne Rucksack, ich wäre kaputt und schweißgebadet. In jedem Fall hätte ich nicht genügend Wasser dabei. Um 18 Uhr ist es bereits dunkel, und ob ich es vorher wieder unten wäre, da habe ich starke Zweifel. Mein Bauchgefühl mit der Taxifahrt war richtig!

Noch einmal gibt es eine Kilometerangabe mit 3 Kilometern und dann sind wir endlich da. Vom Parkplatz geht es noch einmal einige Treppenstufen hoch. Dieses Treppen steigen gehört meistens zu einem Tempelbesuch dazu und ist nach einem anstrengenden Weg dann das „Sahnehäubchen“ 😥 oben drauf. Bei diesem Tempel und dem langen und steilen Anstieg wäre es der „KO“.

Die Tempelanlage ist leicht im Nebel gehüllt und wirkt sehr mystisch. Die Gebäude scheinen schon sehr alt zu sein. Viel Sonne bekommen sie nicht ab. Zumindest deuten die alten und verwitterten Holzbalken daraufhin. Neben mir haben sich nur ein paar Pilger hierher verirrt.

Als wir wieder Ōzu erreichen, fängt es an zu regnen. Die 3,5 Kilometer Fahrt zum nächsten Nebentempel dauert nicht lange. Dort treffe ich wieder auf die gleichen Pilger. Um 10:15 Uhr bin ich wieder in meiner Unterkunft.

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今日訪ねた寺=番外第7番、番外第8番
タクシーでの行程距離=43,5 Km、登高=1,100 M,下降=1,073 M

朝 起きるとすぐにインターネットで最新の台風情報を得る。すでに今日の時点で警告が出ているが明日は四国に上陸の見込み。台風の警告が無くても其の距離40 キロメートルで標高800メートルを登り降りするのは厳しいのでタクシーを使うことにする。タクシー代が全行程一万円と宿のホストが言うので一瞬迷ったが 結局タクシーにすると同時に、明日は外出を避けるため宿の滞在も一泊余分に取ることにした。

予約時間の8時少し前に、もうタクシーが来た。宿のホストが同じ料金で番外札所7番の近くの番外8番の十夜橋(とよがはし)、 永徳寺にも行ってくれるかどうかをドライバーに尋ねると、タクシー運転手は了解した。そうすれば私はそこでの3泊の後すぐ近くの鉄道駅に直接行って、予定の行程が実行できなかった一日を電車やバスで取り戻すことが出来る。

車で少し行くと、私達はもう大洲市を離れ寺に向かって登る。タクシーお遍路で登ぼるあらゆる行程距離が増す毎に膨らむ、昨日までは味わえなかったこの上もない旅の快適さを心行くまで楽しむ。まず、2車線道路を走った後1車線道路に変わり、行けども行けども常に急な登りの蛇行が続き、そろそろ寺院に到着だろうと思った。しかし、そこに見えた表示では15キロとあり、そのずっと後には10キロと書かれていた。再び下り坂となり最後にはまた急な登りとなった。あと5キロだけと言えど延々と走り、タクシーも喘ぎながらさらに登った。もし私 が今歩いていたとしたら、たとえリュックが無いとしても疲労困憊で汗まみれになっていた事だろう。いずれにせよ十分な水も用意していなかっただろう。午後 6時には既に暗くなり、その前に山を下り終えているかどうかはかなり疑問だ。今日の移動選択肢をタクシーにして良かった。

もう一度3キロと表示があり、ようやく目的地の番外札所第7番の出石寺に着いた。駐車場からさらに多数の登り階段があるが、これらの階段を登る事は寺の参拝ではほとんど付き物で、其の前の苦難な行程をそこで締めくくる「最終難行苦行」?といえる。この寺の場合それが長く、急な登りでは「KO」(完敗)であろう。

境内は薄い霧に包まれ、とても神秘的だった。建物はかなり古そうで、そこは日当たりもよく無いようだった。少なくとも、年月が経ち風化した木製の梁がそれを物語っていて、私の他にはほんの僅かだけのお遍路が迷い込んでいた。

我々が再び大洲に戻ったとき雨が降り始めた。次の番外札所への3.5キロのドライブは短く、そこで第七番 出石寺(しゅっせきじ)で見かけたお遍路に再会した。宿には午前10時15分に戻った。

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Ein Gedanke zu “39. Etappe 2016-09-19 第39 行程

  1. Hallo Werner,

    wie schön, daß Du dich auf dein “Bauchgefühl” verlassen kannst und die Taxifahrt die richtige Entscheidung war. Die Tempel-Fotos im Nebel mag ich sehr!
    Gruß aus Kirchhörde!

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