41. Etappe 2016-09-22 第41 行程

和訳

Folgenden Tempel besuchte ich heute: 46
Distanz: 24km Anstiege: 334m Abstiege: 781m

Nach dem Frühstück um 6 Uhr schaue ich nach draußen. Es regnet heftig und ich lasse es gemütlich angehen. Um 8 Uhr regnet nur noch leicht und so beginnt mit Gamaschen und Poncho mein heutiger Tag. Er wird auch so enden.

Erst einmal geht’s bergauf und diesmal bleibe ich auf der Route 12 bis Kuma-Kougen. Es ist kühl und der Poncho hält ein bisschen warm. Bodennebel steigt an den Bergen und aus dem Tal hoch. Für dieses kühle Wetter habe ich keine Kleidung mehr dabei. Ich hoffe, es wird wieder wärmer. Im 620 Meter langen Tunnel habe ich nur einen schmalen Seitenstreifen. Mein blinkendes LED-Armband muss wieder warnen. Das einzige Gute an diesem Tunnel ist, es regnet hier drin nicht.

Am Ortseingang von Kuma-Kougen möchte ich am Getränkeautomaten einen warmen Kaffee wählen. Doch wie? Lesen kann ich nichts. Glücklicherweise stellt gerade ein Mann Schilder vor einen Hauseingang, vielleicht einem Geschäft, auf. Was es ist, kann ich nicht erkennen. Der Eingang ist seitlich. Ich frage ihn nach einem heißen Kaffee im Automaten. Leider gibt es den hier nicht. Auf gut Glück frage ich, ob ich im Gebäude so etwas bekomme. Ich erhalte die Antwort: „Erst um 11 Uhr“. Er sieht mein enttäuschtes Gesicht und spontan bittet er mich, mitzukommen. Er bietet mir im Geschäft mit Restaurant einen Platz an und wenig später steht als o-settai ein duftender heißer Kaffee vor mir.

Von Kuma-Kougen auf der Route 33 geht es beständig bergauf. Je weiter ich komme, um so nebeliger wird es. Glücklicherweise gibt es einen getrennten Gehweg, der teilweise auch hinter den Leitplanken verläuft. Nur noch etwa 20 Meter ist die Sicht. Ein beleuchtetes Hinweisschild zeigt einen Regenschirm mit Regentropfen. Ich brauche diese diese Anzeige nicht, ich spüre es ständig. Dann biegt der Pilgerweg in den Wald ab. Sofort fällt mir die Information von Noriko ein, durch den Taifun hat es in der Präfektur Ehime so stark geregnet wie sonst in einem Monat. Es wird vor Erdrutschen und Hochwasser in den Flüssen gewarnt. Ich versuche mich mit dem GPS-Navi zu orientieren und muss erkennen, ich muss hier weiter, sonst gibt es einen riesen Umweg. Also biege ich zunächst mit einem mulmigen Gefühl in den Wald ab. Der schmale Pfad geht beständig bergab. Doch der Pfad ist angenehm zu gehen. Die Sicht trotz Nebel auf den Weg ist gut und immer mehr begeistert mich die neblige Landschaft. Immer wieder bleibe ich stehen, genieße die leicht in Nebel gehüllten Bäume und fotografiere. Es gibt einige Stellen mit rutschigen Steinen und dann stütze ich mich auf meinen Pilgerstock ab und suche passende Trittstellen. Manches Mal kann ich auch am Rand der rutschen Steine vorsichtig entlang laufen. Neben mir geht es steil runter und 5–10 Meter tiefer rauscht ein Bergbach. Doch ich habe nie das Gefühl, das es gefährlich ist. Ich bin achtsam und gleichzeitig gefangen von der Traulandschaft.

Bei einer Hütte mache ich meine erste Pause. Dicht dahinter bahnt sich der Bergbach zwischen den Felsbrocken seinen Weg. Und ebenfalls dicht an der Hütte ein großes Spinnennetz mit im Zentrum sitzend und auf Beute lauernd eine gelbe Spinne. Nicht ganz so groß wie die Spinne, bei der ich ins Netz gegangen bin. Natürlich versuche ich Spinne und Netz zu fotografieren. Irgendwie bekomme ich die Spinne nicht scharf ins Bild. Dabei merke ich nicht, dass gerade ein junger Pilger die Hütte betritt. Als er grüßt, schrecke ich zusammen. Takazuki-san ist Ingenieur aus Tokio und läuft den Pilgerweg gegen den Uhrzeigersinn. Er hat zwei Monate Urlaub. Sehr ungewöhnlich, doch ich frage nicht weiter nach. Er informiert mich, dass es weiter bergab geht und es einige rutschige Stellen gibt.

Wenige Meter nach der Hütte beginnt ein betonierter Weg und der führt weiter bergab. Stellenweise ist der Belag mit dünnem Moos bedeckt und durch den Regen sehr rutschig, genau so, wie mich Takazuki-san informiert hatte. Der Weg führt durch ein enges Tal und durch ein kleines Dorf. Auch hier genieße ich die schöne Landschaft. Für einen kurzen unachtsamen Moment biege ich falsch ab, schaue glücklicherweise wenig später aber auf mein Navi. Gleichzeitig schließt ein Pilger zu mir auf. Ich frage ihn, wohin er läuft und auf einem Plan zeigt er mir den Tempel 45. Ich muss zurück. Dass es bis zum Tempel 45 noch sehr weit ist und es bereits 13:45 Uhr ist, kommt mir wenig später in den Sinn. Das schafft er bestimmt nicht. Nur etwa 200 Meter und ich bin wieder richtig unterwegs.

In einem weiteren Ort mache ich eine Pause auf einer Bank. Eine alte, gebeugte Frau mit Krückstock kommt zu mir und spricht mich an. Ich verstehe nicht, was sie sagt, doch die Worte „o-settai“ und „Mikan (=Satsuma/kernlose Mandarine)“ kenne ich. Dann geht sie weiter und ich warte zunächst. Damit sie es nicht zu weit hat, gehe ich ihr entgegen. Vor ihrem Haus treffe ich sie mit einem Beutel mit Weintrauben und zwei Mikan. Zusammen setzen wir uns auf eine kleine Mauer vor ihrem Haus. Obwohl ich nicht richtig verstehe, was sie zu mir sagt, bekomme ungefähr mit was sie von mir wissen will. Mehr mit Gesten antworte ich. Ich erkläre ihr, dass ihr Geschenk sehr lecker schmeckt und mit einer Geste zeige ich ihr, dass ich nun wieder stark bin. Wir lachen und sie freut sich sichtlich, dass ihr o-settai so gut ankommt.

Etwa drei Kilometer vor dem Tempel 46 (Jōruri-ji 浄瑠璃寺) biege ich nochmals auf einen anderen Weg ab und erreiche schließlich den Tempel. Das Gästehaus des Tempels liegt gegenüber. Hier bekomme ich ein Zimmer ganz in der Nähe des Eingangs. Eigentlich sind es drei Zimmer hintereinander, nur durch Schiebetüren getrennt. Ich nutze das vorderste Zimmer. Als ich zum Bad gehe, sehe ich ein Pilgerutensiliengeschäft im Gästehaus. Hier frage ich nach einem Pilgerhut. Meiner ist bereits bei mehreren Halterungen gerissen und wird nicht mehr lange halten. Ja, es gibt Pilgerhüte und zusätzlich auch ein Kinnband mit Polsterung am Kopf um den Bastring. Genau das hatte ich heute bei Takazuki-san gesehen. Ich hatte mir so etwas bei meinem alten Hut selber gebastelt. Nach dem Bad kaufe ich Hut, Kunststoffhülle und Kinnband. Danach heißt es Abschied nehmen von meinem alten Hut.

Beim Abendessen treffe ich wieder den jungen Pilger von heute Morgen im Minshuku. Er hat zusätzlich den Weg zum Tempel 45 hinter sich. Gestern ist er aus Tokio angereist und wird in den fünf Tagen Urlaub auf dem Pilgerweg unterwegs sein. Bei seinem Verlassen des Speiseraums sehe ich sein schwerfälliges Gehen, es war heute wohl doch etwas viel.

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今日訪ねた寺=第46番

行程距離=24Km 登高=334m 下降=781m

午前6時の朝食の後外を見るとかなりの雨のため、ゆっくり準備をする。8時には小雨になったのでゲートルとポンチョの武装で今日の行程に出るが多分終日この雨模様のようだ。

ま ず上り坂となり、このときは久万高原まで県道12号線を行く。気温が少し低目でポンチョを羽織って程良い暖かさだ。地表の霧が山肌を包み谷から立ち登る。 この肌寒い天候に合う衣服の持ち合わせは無いので、又暖かくならないかな~と思った。途中の620メートルの長いトンネルでは狭い路側線しかなかったの で、すぐ脇を通過する車への警告には、また腕巻きLED点滅ランプに助けてもらわなければならなかった。このトンネルで唯一よかった事は、雨に濡れないこ とだった。

久 万高原の入り口にあった飲み物自動販売機で温かいコーヒーを選びたかったが、そのやり方がわからないし説明も読めない?。丁度運よく一人の男性が、多分店 舗と思われるすぐ傍の建物の横手の入り口の前に看板を置いた。しかしそれが何であるかは私には分らなかった。私は傍の自動販売機のホットコーヒーの出し方 を彼に尋ねた。残念ながら器械のメニューにはホットコーヒーが無かったので、店舗らしい建物の中ではそれが飲めるのかと聞いてみた。その返事は「11時か らです」だった。彼は私のがっかりした顔を見て、「それなら~」と一緒に来るように私を彼のレストランの席に案内してくれて、暫く後私は目の前に置かれた 「お接待」のホットコーヒーの豊かな香りに包まれる人となった。

九万高原からは常に上り坂の国道33号線を行き、登れば登るほど深く霧に包まれた。嬉しいことに所によって歩道がガードレールの背後にある。視界はわずか20メートルほどで、道の電光表示には雨粒付きの傘マークがあったが、この日は常に雨模様だったのでこの表示は私には不要だった。そしてお遍路ルートは森に入っていく。そこです ぐに頭に浮かんだのが紀子からの台風情報で、今日の雨量が愛媛県での通常一ヶ月分に相当すると聞いていたことだ。地滑りや河川の洪水注意報も出ていたが、 この道を行かなければ遠大な回り道になるので、ここ以外は選択の余地がなかった私はGPSナビゲーションシステムに頼り、自分自身のルートを認識しなけれ ばならなかった。不安ながらまず森の林道に曲がると狭いその道は常に下り坂で歩き易かった。立ち込めた霧にもかかわらず視界もよく、進むごとに素晴らしい 霧の風景を興奮気味に楽しんだ。何度も何度も立ち止まり、薄霧の中の見事に美しい木々の佇まいを観賞し、写真に収めた。そ の下り坂には所々滑りやすい岩があったので金剛杖で用心深く安全な足の踏み場を探しながら進み、時には滑り易い岩の淵に沿って慎重に歩いていく。すぐ脇は 急勾配で5~10メートルもの深い谷になっていて、渓流が流れていたがその危険性は何も感じなかった。そんな時私は注意深く行動し、同時に美しい夢の世界 に自分を意識的に取り込む。

途 中に小屋があり、今日の最初の休憩をとることにする。すぐ背後には岩の間を流れる渓流があり、また小屋のすぐ脇には大きな蜘蛛の巣まであった。その真ん中 には獲物を待ち伏せる黄色の蜘蛛が陣取っていた。私にその網を突かれたた蜘蛛は、先日自分がひっかかった時の蜘蛛ほど大きくはなかった。もちろん、蜘蛛や 蜘蛛の巣を写真に収めたが、どういうわけか蜘蛛に焦点があわなかった。撮影に夢中だった私は、ちょうどそ のとき小屋に入って来た若いお遍路には気付かず、彼からの挨拶には酷くビックリした。私に挨拶をしたTakatsuki さんは東京からの技術者で、四国 の霊場を反時計回りに巡礼中だった。その時立ち入って触れはしなかったが日本ではかなり稀なことで、彼は2ヶ月の休暇をとっていた。彼は私の行程には下り 坂がまだ続き、所々滑りやすいい場所があることを教えてくれた。

小 屋を後に数メートルのところで舗装道路になり、そのまま下り坂が続いた。Takatsukiさんが教えてくれた通り、所により表面が薄い苔で覆われ、この 雨でかなり滑りやすくなっていた。お遍路道は狭い渓谷を通って小さな村を抜け、ここでも私は美しい風景を楽しんだ。そしてほんの束の間の不注意で間違った 方向に曲がってしまったが、運よくその少し後にはナビゲーターで確認できた。丁度その時一人のお遍路が追いついて来たので彼の行き先を尋ねると、地図の上 で第45番の寺を指し示してくれた。それで分ったのが、私は戻らなければならないことだった。後で気付いたが、第45番の寺まではまだとても遠く、もう午 後1時45分になっていたので彼は絶対に間に合わないと思った。私はわずか約200メートルだけ戻り又先を行く。

先へ行ったところにあったベンチで休憩を取っていると、背中の曲がった松葉杖の女性が来て私に話しかけたが理解する事はできなかった。ただ単語として「お接待」と「みかん(薩摩=/種 なしみかん)」だけ分った。すると彼女は先に行き私は待つことにしたが、あまり距離が離れないように私も彼女の方に近付くように進んだ。彼女は家の前で袋 入りの葡萄と二つの「みかん」を持って私を待っていて、そこの低い壁のところに一緒に座った。彼女の言うことを正しく理解したわけではないが、私から何を 知りたいかは分ったので多くのジェスチャーをいろいろ交えて、彼女の贈り物がとても美味しく、また元気を回復したと説明した。そして互いに笑い合い、「お 接待」がお遍路の私に的中したことで彼女は見るからに嬉しそうだった。

第46番の浄瑠璃寺に着く前約3キロのところで別の路に折れた後、終には寺に着くことが出来た。寺院のゲストハウスは反対側にあり、ここで私は入り口にすぐ近い宿泊部屋に通された。実際には唯引き戸で区切られただけの連続した3部屋の一つだったが、 私は一番手前の部屋を使用する。お風呂に行く時、ゲストハウスの巡礼用品店を見つけた。長旅の使用で自分の菅笠の顎紐がすでに壊れ、間もなく使えなくなり そうなのでお遍路笠の事を聞いて見た。そこにはお遍路用菅笠の他にも頭部のクッション付き笠輪を結ぶ顎紐もあった。ちょうど同じ物を今日 Takatsikiさんも付けていた。今まで、私の古い菅笠には自分で同じ方法で手を加えていた。お風呂の帰りに、水分の吸収性の良い合成繊維のカバー付 き笠輪と顎紐付の菅笠を購入する。そして古い菅笠に「さよなら」をする。

夕食の時、民宿で今朝出会った若いお遍路に又会った。彼は第45番の寺参りも済ませていた。彼の場合は昨日東京を発ったばかりで、5日間のお遍路旅休暇との事だった。食堂を出て行く疲れ切った彼の姿に、今日の強行な行程が伺われた。

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