56. Etappe 2016-10-09 第56 行程

和訳

Folgende Tempel besuchte ich heute: 76, 77 und 78
Distanz: 19km Anstiege: 65m Abstiege: 96m Temperatur: 22 °C – 29 °C

Beim Frühstück treffe ich wieder Kiso-san und ich setze mich zu ihm. Er ist schon fast fertig. Übrig ist noch ein hart gekochtes Ei. Zur Selbstbedienung stehen nur Reis und Misosuppe auf einem Tisch bereit, Eier sehe ich nicht. Andere Gäste haben auch nur eine Schale Reis und eine Schale Suppe auf ihren Tischen stehen. Für einen Moment denke ich, das ist ja ein üppiges Frühstück und gehe zum Kellner. Bitte ihn um ein Ei. In Englisch erklärt er mir, ein Ei kostet 100 ¥. Ich lehne ab. Dann kommt doch noch ein japanisches Frühstück. Es hat wohl in der Küche einen Stau gegeben. Denn nun erhalten alle Gäste ihr Frühstück. Aus Höflichkeit wartet Kiso-san, und als ich das merke, erkläre ich ihm, dass er ruhig schon gehen kann und nicht warten muss. Wir wünschen uns noch ein: „Gambatte Kudasai“ und dann bin ich alleine.

Der Weg zum Tempel 76 (Konzō-ji 金倉寺) ist nicht weit. In verschiedenen kleinen Straßen kommen die Männer mit ihren Trachten zusammen. Auf eine größere Gruppe stoße ich direkt und gleich bin ich von ihnen umgeben. Wir gehen gemeinsam zum nächsten Haus mit großem Vorgarten. Dort werde ich inmitten der Gruppe fotografiert, während Einige im Hof des Hauses einen Tanz aufführen.

Nach verlassen des Tempel 77 überhole ich eine ältere Pilgerin. Der Weg führt weiterhin nur durch die Stadt. Bei einem kleinen Tempelgebäude mit einer Sitzgelegenheit mache ich eine längere Pause. Die Pilgerin kommt ebenfalls dazu. Sie erzählt mir, dass sie in mehreren Zeitabschnitten den Pilgerweg gelaufen ist. Jetzt sind die letzten Tempel dran und dann will sie auch zum Koya-san. Sie war Altenpflegerin und ist nun seit Kurzem im Ruhestand.

Im Büro des Tempels 77 (Dōryū-ji 道隆寺) erhalte ich als Fußpilger eine Tüte mit Gebäck und japanischen Süßigkeiten und dazu eine Dose Kaffee. In aller Ruhe genieße ich auf einer Bank mein o-settai. Dabei beobachte ich das muntere Treiben im Tempelgelände. Ein Pilger in goldgelbem Trainingsanzug, auf mich wirkt es eher wie ein Schlafanzug, setzt sich mir schräg gegenüber. Es ist schon heftig, so im auffallenden Schlapperlook unterwegs zu sein.

Im Tempel 78 (Gōshō-ji 郷照寺) gibt es zwei Besonderheiten für mich. Zum einen die mit Blumenstuck verzierte Decke eines Vordachs und der Kellergang mit Tausenden goldenen Buddhafiguren. Vom Tempel ist es nicht mehr weit zu meiner Unterkunft. Im Ryokan angekommen, ziehe ich wie gewohnt meine Wanderschuhe aus und schultere halb den Rucksack. Wie so oft beginnt nun der Rundgang zu den Toiletten, dem Bad und dem Speiseraum. Und wieder schleppe ich Rucksack, Pilgerhut und Stock durch die schmalen Flure. Dann zum Überfluss muss ich mir einen Schwall Japanisch anhören. Einen Moment vorher hatte ich bei der ersten Frage der Zimmerwirtin bereits erklärt, dass ich nichts verstehe. Dann endlich über eine steile schmale Treppe steigen wir hoch zu meinem Zimmer. Nur wenig später trifft der nächste Gast ein. Im Gespräch höre ich meinen Namen und der Zimmerwirt ruft mich einen Moment später. Es ist die ältere Pilgerin, die auch hier übernachtet. Die Vermieter sind sichtlich erleichtert, dass noch jemand Englisch spricht.

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今日訪ねた寺=第76番、第77番、第78
行程距離=19 km、登高=65 m、下降=96 m、気温=22~29度

朝食の時また木曽さんに会って一緒に座った。彼は食事をほぼ終わっていたが、まだ固ゆで卵だけが残っていた。そしてセルフサービスメニューとしてご飯と味噌汁だけが脇のテーブルにあったが、卵など無かった。他の宿泊客にも茶碗一杯のご飯とお碗一杯の味噌汁だけがテーブルに載っていた。その時点では朝食は豪華なんだと思っていたので、ウェイターのところに行って卵を一個くださいと言った。彼は英語で卵が100円と答えたので、私は断った。するとやや後で、やっぱり和朝食が配膳され、台所作業の滞りの所為だったようだが、やっと客の全てに普通の和朝食が配膳された。木曽さんが、礼儀を尽くし、私を待っているのが分ったので、お先にどうぞと促した。私たちは互いに「頑張ってください」と励まし合い、そのあと私は一人になった。

第76番の金倉寺(こんぞうじ)へ向かう道は割に近く、途中あちらこちらの小道から仮装の男性が一緒になって出て来た。そして真正面に、大きなグループと出会い、すぐに仲間入りして広い前庭のある次の家に一緒に行った。団員の一部が庭で踊りを披露している間、私はグループの真ん中で写真撮影された。

第77番の寺を出てから、年配の女性お遍路を追い越した。お遍路道はその先、市内だけを抜けて続いた。小さな寺院のそばの腰を下ろせる場所で、長い休憩をしていると、先の女性お遍路もそこに来た。彼女はいくつかに期間を区切って、歩きお遍路をしていて、今回が霊場の最終行程の参拝回りで、彼女も高野山に行くと言った。彼女は高齢者の介護師をしていたが最近引退したそうだ。

第77番の道隆寺(どうりゅうじ)の事務所で「歩きお遍路」として煎餅や和菓子の袋と缶入りコーヒーを頂いた。ベンチでその「お接待」を有り難く味わいながら、境内の陽気な賑わいを見ていた。一瞬パジャマのままかと思った黄金色のトレーナー姿のお遍路が私の斜め向かいに座った。そんな目立つバギールック(だらしない服装)で霊場のお参りとは呆れ返る。

第78番の郷照寺(ごうしょうじ)には私にとって2つの特別なものがあった。それはまず花で飾られた庇の天井と、地下の回廊の数千の黄金の仏像だ。その寺から宿泊先へは遠くなく、旅館に着くとハイキングブーツを脱ぎ、リュックは肩に半掛けで、いつも繰り返し何度も説明されるように宿の設備として、トイレ、お風呂、食堂の案内を受ける。そのためこの時もリュックや菅笠、金剛杖を抱えて狭い廊下を通っていかなければならなかった。更に私にはもう理解しきっている事を、日本語で何度も聞かなければならない。またそのすぐ前に、女将の最初の質問が分からないとだけ、私は説明したが、それには構わず女将さんは案内を続けた。最後に狭い急な階段を登り、部屋に通された。ほんの僅か後に次のゲストが到着し、客と宿の主人との会話の中で、私は自分の名前を聞き、そのすぐ後で宿の主人が私を呼んだ。そこに居たのは宿泊客の年配の女性お遍路だった。宿の主人と女将さんは、誰か英語を話す人がいることに、見るからにホッとしていた。

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