61. Etappe 2016-10-15 第61 行程

和訳

Folgenden Tempel besuchte ich heute: B20
Mit dem Auto:  Distanz: 72km Anstiege: 1584m Abstiege: 1582m Temperatur: 22 °C – 24 °C

Es sollte ein ganz entspannter Pilgertag werden, doch es kommt ganz anders.

Vormittags arbeite ich an den Fotos und an den noch fehlenden Artikeln. Gegen 12:30 Uhr hat sich Hiroaki und sein Sohn Hiroki angesagt. Wir wollen dann gemeinsam zu Mittag essen und mit dem Auto zum Nebentempel 20 (Ōtaki-ji 大滝寺), meinem letzten Bangai fudasho, fahren. Der liegt ca. 14 Kilometer vom Hotel entfernt. Zu Fuß also etwa 28 Kilometer hin und zurück.

Statt um 12:30 Uhr sind beide schon eine Stunde früher da. Und das ist im Nachhinein auch gut so. Wir essen zusammen, dann packe ich schnell und los geht’s. Diesmal haben sie einen großen Van dabei und Hiroaki verkündet mir stolz, dass ich genug Platz zum Umziehen hätte. Sein Sohn fährt heute den Van. Wir sind genau auf der Straße unterwegs, auf der ich auch laufen müsste. Nur einen Abschnitt müssen wir wegen Bauarbeiten umfahren. Die Steigung nimmt beständig zu. Aus einer normalen zweispurigen Straße wird eine einspurige und auch das wechselt schließlich in einen schmalen betonierten Weg. Die vorherige muntere Unterhaltung weicht einer Stille. Hiroaki‘s  Hand klammert sich um den Seitengriff. Eine enge Serpentine folgt der nächsten und viel Platz zu beiden Seiten ist nicht. Der Ausblick ins Tal oder zu den anderen Bergen im Umkreis ist fantastisch. Ich genieße als Einziger diese Fahrt. Aber ich kann auch Hiroaki’s Gedanken lesen: „Hoffentlich schrammt mein Sohn nicht irgendwo an, hoffentlich kommt uns kein Fahrzeug entgegen.“ Ein entgegen kommendes Fahrzeug wäre allerdings eine Katastrophe! Ausweichbuchten gibt es nicht. Die Fahrt nimmt kein Ende, selbst die letzten drei Kilometer dauern. Dann endlich erreichen wir den Tempel in einer Höhe von 1152 Metern. Die Anspannung läßt schlagartig nach und seinem Sohn entweicht ein Erleichterungsseufzer.

Meinen Rucksack habe ich mit einem Kissen ausgestopft. Die beiden Pilger- und Stempelbücher, die Pilgerutensilien und die kleine Actionkamera sind in meinem kleinen blauen Minirucksack. Bei den Filmaufnahmen lege ich diesen seitlich beim Tempelgebäude ab. Dann beginnen wir mit den Filmaufnahmen. Wir haben viel Spaß bei diesen Aufnahmen. Einige Sequenzen sind nötig, bis es ohne Lachen klappt.

Hiroaki hat inzwischen von einer Pilgerin erfahren, dass es eine breitere Straße zum Tempel gibt. Und diese nutzen wir für unsere Rückfahrt. Nach etwa 8 Kilometern erreichen wir einen Rastplatz. Hier wollen wir eine Kaffeepause einlegen. Wir betreten gerade das Café, als mich Hiroaki nach meinem blauen Minirucksack fragt. Ich bin sofort geschockt, auch ohne nachzusehen habe ich das Gefühl, den habe ich am Tempel liegen gelassen. Am Auto bestätigt sich meine Befürchtung. Hiroki ruft mit seinem Smartphone im Tempel an. Dort schaut man draußen nach meinem Rucksack. Die eigentlich kurze Zeit dauert für mich „stundenlang“. Meine Anspannung steigt. Wenn der Rucksack weg ist, sind meine beiden Pilgerbücher unwiederbringlich verloren. Die kleine Actionkamera ist ersetzbar, doch diese Bücher nicht! Dann die erlösende Nachricht, mein Rucksack ist gefunden und wird im Tempelbüro deponiert.

Auf der nun folgenden Rückfahrt kann ich noch nicht ganz meine Anspannung ablegen. Denn noch weiß ich nicht, ob alles noch im Rucksack ist. Die Hoffnung ist zwar da. In Japan muss man bei so einer Situation weniger Angst als in Deutschland haben. Dann erreichen wir wieder den Tempel und ich erhalte meinen Minirucksack unversehrt und vollständig zurück. Meine Erleichterung ist nun riesengroß und auch meine Dankbarkeit. Ich hätte vermutlich erst im Hotel den Verlust bemerkt. Gar nicht auszudenken, wenn ich es erst am nächsten Morgen bemerkt hätte. Einen Regenschauer über Nacht und meine Pilgerbücher wären zerstört.

Nun geht’s es für alle entspannt zum Hotel zurück. Hiroaki und Hiroki, weil es eine breite gut zu fahrende Straße ist und ich, weil ich meine Pilgerbücher wieder habe. Nach dem Baden feiern wir mit ein paar Gläser Bier und gutem Essen den anstrengenden und ereignisreichen Tag mit gutem Ausgang. Das Essen ist reichhaltig. Es gibt eine Meeresbrasse, Tempura, Sashimi, gebratene kleine Fleischstücke, den üblichen Reis, die Misosuppe und kleine Beilagen. Alles auch ein Augenschmaus. Dann geht’s zu Bett. Ans Arbeiten denke ich heute Abend nicht mehr.

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今日訪ねた寺=番外20
車での行程距離=72km、登高=1584m、下降=1582m、気温=22~24度

とてものんびりした楽しいお遍路の一日のはずだったが、全く想定外の日となった。

午前中は写真の編集やまだ記録不足の日報に専念。宏明さんと彼の息子の大貴(ひろき)君がお昼の12時半ごろ来ると聞いていたので、着いたところで一緒に何処かで昼食をとり、ホテルから約14キロ離れた、私の最後の番外札所、大瀧寺へ宏明さんの車で行く予定だった。走行ルートの選択余地の多い車での場合と違い、もし,お遍路道を全て徒歩で行くとすれば往復で約28キロある。

到着予定の12時半の 代わりに、1時間早く二人は来た。そして、結局後でこの事は良かったと言える。私達はまず一緒に食事をして、その後、私はすぐに持ち物を素早く用意して出発した。先回訪てきてくれた時とは違い、彼等はワンボックスの大きなワゴン車で来て、私が衣服の着替えをする余裕が十分あると弘明さんは自慢げに言った。今日の運転は息子さんの方だった。私達はまさに、私が本来ぼちぼち歩いて往かなければならないはずだった同じ道を車で走る。唯,一部のところだけは、工事中のため迂回を余儀なくされたが、そのあと著しく急勾配となり、その傾斜は着実に増加した。通常の2車線道路から1車線に変わり、最終的には狭いコンクリート敷きの道に変った。それまでの賑やかな会話は沈黙に変わり、宏明さんの手は一時も離すことなく横の取っ手にしがみついていた。狭い道は蛇行して続き、車の両側には他の車の為の十分な走行スペースも無かった。素晴らしい渓谷の景観や辺りの山々を楽しんでいたのは、私だけだった。しかし、宏明さんの心境も伺えた、「 願わくば、息子がどこかで掻き傷を作ることなく、対向車も来ないよう!」。もし対向車が来れば、もちろん大変なことになるはずだ!。待機場所も無い。終わりのないドライブで、最後の3キロは私自身にも長く感じられた。そして、やっとのことで、標高1152メートルにある寺院に到着した。突然、張り詰めていたみんなの緊張が解け、運転を終えた彼の息子さんも安堵の溜息を吐いた。

此処での撮影の為、リュックサックにはクッションを詰め、2冊の納経帳、お遍路携帯品、ウェアラブル・アクションカメラなどは自分の青い小型リュックサックに入れた。撮影の時はこれらを寺院の建物の横に置き、いよいよ撮影開始となり、私達はこの撮影ではもっぱら冗談や悪ふざけを楽しみ、笑わずに上手く撮り終わるまでには、いくつかの連続シーンの撮り直しをしなければならなかった。

そうこうするうちに宏明さんは、一人の女性お遍路から寺へ通じる広い道があることを聞いたので、帰り道はそちらを走ろうと思った。およそ8キロほど下ったところに休憩所があり、コーヒーでも飲みながら休もうと思った。丁度喫茶店に入った時、宏明さんが「私の青いミニリュックサックは何処か?」と聞いた。突然の大ショック、それを探すまでも無く、寺院に置き忘れたと直感で思った。車の中を確認して、最悪の事態が現実となった。大貴君はスマートフォンで寺と連絡をとり、私の青いリュックサックが外に置いてあるかの確認を依頼した。その時実際は、ほんの短い間だったが、私にとっては「数時間」に感じられ、その切迫感で見る見る張り詰まった。もし、リュックサックが無くなっている場合は、私の2冊の納経帳は二度と得られないものとなる。小さなアクションカメラは又購入する事ができるとして、納経帳は完全に喪失!そしてその後「ほっとするニュース」、私のリュックサックが見つかり、寺の事務所内に保管されているとの嬉しい連絡があった。

そこでまた、青いリュックを取りに寺へ戻るドライブ中も、リュックの中身が全てそのままあるかどうかの期待は捨てなかったが、まだ私の切迫感はほぐれなかった。日本ではこのような状況の場合、ドイツでよりもあまり心配は要らない。そして寺院に到達し、無傷で中身も完全な、私のミニリュックサックを受け取り、大きく胸をなでおろし、その時の嬉しさと感謝の気持ちは言葉では表現できないほどだった。それにしても、その紛失に、はじめて気づくのが、ホテルに着いてからだったかもしれない。おや全く、想像するだけでも絶望感に陥るが、翌日の朝までそのままだったとしたら、一晩中の雨で、私のお遍路の納経帳が見る影も無い姿になっていたかもしれない。

やれやれ、宏明さんと大貴君は、走行も楽な幅広の帰り道で、私は納経帳の心配も全て消え、皆すっかり落ち着いた気分でホテルへ戻る。入浴後、慌ただしく奔走したものの、結局ハッピーエンドとなった一日を、ビールとおいしい料理で祝った。夕食は、鯛、天ぷら、刺身、肉の小口空揚げ、いつものご飯、味噌汁、惣菜の小皿など豊富な品揃えだった。そのすべてが例に倣い、目に楽しく美しい饗宴であった。そして床に着く。ブログの仕事は、今夜は考えない。

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