65. Etappe 2016-10-19 第65 行程

和訳

Unterwegs nach Kōya-san:
Von Naruto-shi, Tokushima-ken nach Tokushima-shi, Tokushima-ken

Distanz: 21 km Anstiege: 43 m Abstiege: 142 m

Vom Frühstücksraum aus habe ich einen schönen Blick in den japanischen Garten des Ryokan. Normalerweise bewerte ich keine Unterkunft, doch hier gefällt es mir sehr gut. Das Ryokan gehört für mich zu der gehobenen Kategorie und ist doch nur unwesentlich teurer. Das Zimmer normal groß, das Bad sehr gut und insgesamt eine gute Ausstattung. Das Abendessen und Frühstück auch sehr gut.

Schon gegen 7:30 Uhr bin ich unterwegs. Nur Schulkinder begegnen mir, ansonsten ist wenig los. Ich laufe durch kleine Gassen und dann auf einem schmalen Wirtschaftsweg durch die Felder. Diese angenehme Stille endet jedoch an der Hauptstraße. Der Berufsverkehr beginnt. Die Straße führt direkt zur Stadt Tokushima und mein heutiges Ziel dort ist ein Minshuku in der Nähe des Fährhafen der “Nankai Ferry”. Da die von mir zunächst bei Wakayama auf der Strecke am Fluss entlang liegenden Hotels ausgebucht waren, werde ich in der Nähe des Hafens in Tokushima übernachten. Noriko musste dem alten Zimmerwirt gut zureden. Er hat wohl noch nie einen Ausländer als Gast gehabt. Vermutlich ist es eine einfache Herberge in der wahrscheinlich Hafenarbeiter und Monteure übernachten.

Was mir sofort wieder als Fußpilger auffällt, in Tokushima wird überwiegend vernünftig gefahren. Genau das Gegenteil zur Stadt Takamatsu 🙁 . Ein paar Raser gibt es auf den längeren geraden Abschnitten auch, doch das ist die Minderheit.

Ich hangel mich von FamilyMart zu 7-Eleven (24-Stunden-Geschäfte, jap. konbini), durch. Trinke einen Kaffee und wieder weiter. Es sind die einzigen Sitzgelegenheiten und trotzdem komme ich vermutlich früh am Hafen an. Die Überfahrt mit der Fähre dauert ca. 2,5 Stunden. Ursprünglich wollte ich noch rüber und noch ein Stück am Fluss entlang. Doch heute wird es eine kurze Etappe und ich übernachte in Tokushima.

Längere Zeit laufe ich an einer Straße mit gesondertem Gehweg. Parallel dazu verläuft die Autobahn. Dann muss ich über einer Überführung die Seiten wechseln. Ich muss spätere auf der anderen Seite der Autobahn noch über den Fluss. Nun wird es sehr ungemütlich. Es gibt den weißen Seitenstreifen, doch Platz zum Gehen gibt es nicht. Ich muss auf der Straße laufen. Hunderte Fahrzeuge kommen mir entgegen. Bei großen Lkws bleibe ich stehen. Sich mir nähernde Fahrzeuge fahren langsamer auf mich zu. Wenn kein Gegenverkehr kommt, fährt man mit einem möglichst großen Abstand zu mir vorbei. Trotzdem ist die Anspannung bei mir groß. Die zu überquerende Brücke sehe ich in weiter Ferne. Erst ganz langsam wird sie deutlicher und dann erkenne ich auch die überquerenden Fahrzeuge. Obwohl es weder anstrengend noch heiss und feucht ist, der Schweiß läuft mir die Stirn runter. Doch noch immer dauert es. Als ich endlich die Brücke erreiche, setze ich mich erst einmal auf einen kleinen Absatz bei einer Stahlstrebe. Mit ca. 80 cm Abstand fahren die Fahrzeuge an mir vorbei. Das ist mir aber in diesem Moment egal. Die Erschöpfung von der Anspannung ist groß.

Die Brücke ist lang, das Ende kann ich nur undeutlich erkennen. Auf der Brücke habe ich das beklemmende Gefühl alles gut festhalten zu müssen. Bloß nichts verlieren. Ich umklammere meinen Pilgerstock fest, den Hut habe ich mit dem Kinnband zuvor festgezogen. Nur ein paar Radfahrer, meistens Schülerinnen und Schüler kommen mir entgegen. Eine ältere Fahrerin lächelt mir zu. Fußgänger sind hier wohl selten. Als ich endlich die andere Flussseite erreiche, mache ich wieder auf einem Podest eine kurze Pause. Wenig später erreiche ich  einen 7-Eleven-Markt. Hier esse ich zu Mittag und nun schon zum sechsten Mal gewinne ich Salat. Diesmal sind es sogar zwei. Das gibt mein Abendessen. Im Minshuku gibt es nichts und so muss ich vorsorgen.

Weiter geht es auf einem Geh- und Radweg direkt am Ufer entlang durch die Stadt. Kurz vor Erreichen meiner Unterkunft wechsel ich die Straßenseite und direkt ab dem Minshuku stoppe die Zeit für morgen Früh bis zum Fährhafen. Kurz vor Erreichen des Hafens gibt es ein FamilyMart und dort werde ich morgen Frühstücken. Im Terminal kaufe ich bereits meinen Fahrschein. Dann geht’s zurück zum Minshuku. Ich bin gespannt wie es dort ist und wie ich mich verständigen kann. Ich klingele und der alte Zimmerwirt kommt. Als erstes zeige ich ihm meine Geldbörse und er versteht sofort, dass ich zahlen möchte. Dann schreibe ich die Abfahrtszeit 5:35 Uhr der Fähre auf und zeige ihm den Fahrschein. Auch das versteht er und danach noch die Uhrzeit 4:40 Uhr, wann ich das Minshuku verlasse und verdeutlichere es mit Gesten. Der alte Zimmerwirt wirkt inzwischen entspannt. Ich schnüre noch meine Wanderschuhe auf, da schnappt sich der alte Mann schon meinen schweren Rucksack und zieht ihn an. Ich kann es nicht verhindern. Der alte Mann bricht fast unter der Last zusammen, doch dann steigt er wackelig mit dem Rucksack die Treppe hoch. Ich habe Angst, das er mir zusammenbricht oder auf der Treppe stürzt. Doch so schnell sind meine Schuhe nicht ausgezogen. Dann eile ich hinterher. Er hat den Rucksack tatsächlich bis in Zimmer geschleppt. Ich bedanke mich mehrfach. Anschließend zeigt er mir das Bad und lässt gleich heißes Wasser in die Wanne laufen.

Das Zimmer ist sauber und ordentlich, auch das Bad ist sauber. Als Toilette gibt es leider nur die klassischen japanischen Toiletten. Ich muss mir es wohl bis Morgen am Fährhafen verkneifen 🙂 . Die Waschmaschine steht draußen und die Tastatur ist schon ziemlich ramponiert, aber die Maschine funktioniert.. Einen Trockner gibt es nicht und die Stangen im Freien möchte ich über Nacht nicht nutzen. Es sieht nach Regen aus. Meine mitgenommene Wäscheleine hat nun in Japan im Zimmer Premiere.

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高野山を目指して:
徳島県、鳴門市 から 徳島県、徳島市 まで

行程距離=21km, 登高=43m、下降=142m

朝食の部屋から旅館の美しい日本庭園の景色が眺められ、通常私は宿の評価をしないことにしているが、ここはとても良い宿で気に入った。この旅館は私の水準では高いクラスと言えるが、料金的にはあまり高くはない。部屋は通常サイズで、非常に快適なお風呂も含め、全体的に良好な施設だった。夕食や朝食も充分満足だった。

7時半にはすでにホテルを出発し、途中、学校の子供たちの他にはほとんど誰にも会うことはなかった。小さな露地を通りその後、田畑の間を抜けて行く狭い農道に沿って歩く。気分の良いこの静けさは主要道路に来たとたん終ってしまった。通勤ラッシュの始まりだ。その道路は徳島市に直接繋がり、今日の行程の最終目的地は連絡船の「南海フェリー」のフェリー港に近い民宿である。最初は和歌山県下の川沿いの経路にあるホテルにするつもりだったが満室状態だったので、その手前の徳島県内の港の近くの宿にした。その宿の年配の主人にとっては、私がおそらく始めての外人客となるらしく、予約の時点で彼の憂慮を説く為、紀子は様々な例を挙げて、細やかに説得しなければならなかった。そこは多分簡素なホステルで、きっと港湾労働者や工場作業員達の泊まる宿かも知れない。

徳島市に入り、歩きお遍路である自分がすぐに気づいたことは、ほとんどの車が行儀良く走行していることである。これは高松市?とは正反対。長い直進道路ではスピード狂も幾らかいないでもないが、それは少数派だ。

私はファミリーマートからコンビニのセブンイレブンに移動し、一杯のコーヒーを飲んで又先を行く。そこだけが唯一の座ることの出来た場所で、そうはしていても、とにかく港には早めに着いた。フェリーで和歌山県側へ渡るのは約2,5時間掛かる。最初の予定では、対岸の和歌山県側に渡って、紀の川沿いを更に進むのが今日の行程だったが、今日は短い行程にして、徳島市に留まる。

長時間の間、車道とは別個の歩道を行く。これに平行して高速道路が通っている。そして先の経路の関係から歩く側を変更しなければならないので陸橋を渡るが、そこには白線の路側帯があるだけで、歩けるほどの幅も無く、車道を歩くことを余儀なくされてとても不快であった。何百台もの車が向かって来るし、大型トラックの場合は立ち往生となる。私に接近する車は、ゆっくりと近づいて来て、対向車線に車が来ない場合は、出来るだけ私から距離を離して走り去る。それにもかかわらず、かなりの緊張感を伴う。遠くに川を渡る橋が見え、始めはぼんやりとしか見えなかったがその内、次第にはっきり見えてくると、そこを横断して行く車を確認できた。今日の行程はそれほど厳しくも無く、高温多湿とも言えないが、額を汗が流れ落ちる。それでもまだ尚、橋までは遠く時間も掛かる。とうとう橋に到達して、まず一度鋼鉄製の橋下駄の小さな土台に腰を下ろす。車は私から約80センチの距離で走り去っていくが、そんな事は私にとって別に問題でもなく、それより緊張感からの疲れが大きかった。

橋は、先の方がぼんやりとしか見えないほど長かった。橋の上では、携帯品を一つも落とさないよう、飛ばされたりしないようにしっかり掴んでいなければならない緊迫感が続いた。ただただ、何もを失うことの無いよう!。金剛杖をしっかり握り、菅笠の方は、そのあご紐を前もって締めて置いた。ほんの数人ながら、ほとんどは学校の生徒達ばかりの自転車通行人が向こうから来る。年配の女性の運転手が笑顔を見せた。歩行者はめったにここを通らない。ついに川の反対側に到達し、手近にあった壇に腰を置いて、短い休憩をとる。その少し後に、セブン イレブンの店に着き昼食を取ると、この店のキャンペーンらしいサービスで、他の場所の同じ店での分も合わせ、既に6回目のサラダを獲得した。この時はサラダが二つもあり、私の夕食となった。民宿では食事の提供は何も無いので、それでカバーすることにした。

園瀬川沿いに都市を抜けて通る、歩行者と自転車専用道路を行く。宿に到達する少し前に、道の歩く側を変えて、民宿を基点にフェリー港までの時間を明朝のために測る。港に着く少し手前に、ファミリーマートがあったので、明日の朝食はそこで取れるだろう。フェリーのターミナルで翌日のフェリーの切符を買っておいてから、民宿に戻る。今日の宿は私に対しどんな様子なのか、どんな風に理解してもらえるか緊張した。ベルを鳴らすと、年配の宿の主人が出て来た。まず最初に、私が財布を出すと、彼はすぐに私が宿代を支払いたいのだと分った。それから私は、朝5時35分のフェリーの出発時刻を書いて、その切符を見せると、主人はまた、それも理解でき、更に私は宿を去る朝4時40分の時間もジェスチャーでしっかり説明した。その間に年配の主人はほぼ安心したようだった。私がハイキング靴の紐を解いている間に、彼は早くも私の重いリュックサックを取り上げて背負った。それを止める事も出来ないまま、主人はほとんどその重みで倒れそうだったがそのまま、ふらふら必死でリュックサックを担いで階段を登っていった。彼が倒れるか、階段で転ぶかという私の心配にも関わらず、靴はすぐには脱げなかった。ともかく急いで後を追うと、彼はなんと、部屋までリュックを運び入れていた。私は何度もお礼を述べた。続いて彼はお風呂に私を案内し、すぐに熱いお湯を浴槽に満たした。

整然とした 部屋は清潔で、お風呂の掃除も行き届いていた。トイレは残念ながら古典的な日本のトイレのみだったので、明朝はフェリーの港まで我慢することにしよう。洗濯機は屋外にあり、操作ボタンはかなりボロボロだったが、機械はきちっと作動した。..乾燥機は無く、雨模様のため、洗濯物を外の物干し竿に一晩掛けておくのは止めることにして、持参の物干しが今、日本での部屋で発出動。

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