66. Etappe 2016-10-20 第66 行程

和訳

Unterwegs nach Kōya-san:
Von Tokushima-shi, Tokushima-ken nach Iwade-shi, Wakayama-ken

Distanz mit Fähre: 56 km
Distanz zu Fuß: 22 km Anstiege: 68 m Abstiege: 36 m Temperatur: 20 °C – 30 °C

Bereits kurz vor der Weckzeit um 4 Uhr werde ich wach und packe in Ruhe meine Sachen. Die gewaschene Kleidung auf der Wäscheleine im Zimmer ist auch trocken. Dann um 4:30:Uhr verlasse ich das Minshuku. Es ist noch dunkel und die Straßenbeleuchtung spärlich. Daher nutze zum Ausleuchten des unebenen Gehweges meine Stirnlampe. Diese in der Hand haltend, denn mit Pilgerhut geht das nicht angezogen. Im FamilyMart ein Stück vor der vor der Anlegestelle mache ich wie geplant mit einem Kaffee und Brötchen meine Frühstückspause.

Pünktlich um 5:35 Uhr beginnt die Überfahrt. Viele Passagiere sind zu dieser frühen Zeit nicht an Deck. Hier finde ich auch ein gesichertes WLAN, doch mit meinem defekten Notebook nutzt mir das nichts. Ich surfe mit meinem Smartphone etwas im Internet und beginne mühsam mit dem Schreiben diese Etappe. Das erinnert mich sehr an meinen ersten Weblog 2010 bei meinem zweiten Jakobsweg. Auch dort musste ich die Etappen mit meinem Smartphone schreiben und dann als Mail an meinen Blog schicken.

Nach etwa 2,5 Stunden erreiche ich den Hafen der Stadt Wakayama in der gleichnamigen Präfektur auf der größten Hauptinsel Honshū. Schon kurz nach der Anlegestelle laufe ich auf einer 360-Grad-Schleife einer Brücke und verlasse diese dann auf einer schmalen Straße. Beiderseits der Fluss Kinokawa und vor mir in einiger Entfernung eine größere Stadt. Es ist Iwade, mein heutiges Ziel. Einen Seitenstreifen gibt es nicht und ich muss wieder auf der Straße laufen. Trotz einigem Verkehr geht es aber. Es wird langsamer gefahren wenn man sich mir nähert oder bei Gegenverkehr wird angehalten. Es weht ein kühler Wind und ich ziehe meine langärmelige Pilgerjacke an.

An vielen Brücken komme ich vorbei. Die Straße wird schmäler mit aufkommenden Berufsverkehr. Ich bin teilweise ein Verkehrshindernis für die Autofahrer. Mich stört es nicht. Sie müssen nur bremsen, dann wieder Gas geben und lenken. Das kostet alles nur ein bisschen Zeit und verbraucht keine Energie. Ich möchte auch vorwärts kommen und muss mich dabei noch anstrengen. Dann erreiche ich eine querende Hauptstraße und hier komme ich bei dem stark fließenden Verkehr nicht rüber. Über eine Treppe muss ich  nach unten. Bei einer kurzen Trinkpause entscheide ich mich nicht mehr auf der schmalen Straße zu laufen, sondern an dieser großen Straße. Es gibt einen Gehweg und vermutlich auch 24-Stunden-Geschäfte.

Ich komme an einem FamilyMart und einem Lawson vorbei. Sitzgelegenheiten gibt es hier nicht. Nach einem längeren Abschnitt erreiche ich endlich ein Cafe. Kaum habe ich die Tür geöffnet, schlägt mir auch schon der Zigarettenqualm entgegen. Eine Wahl habe ich nicht und so trete ich ein. Es ist ein sehr großer Raum und an einigen Tischen verteilt im gesamten Raum sitzen Gruppen älterer Männer schwätzen angeregt miteinander und rauchen.

Gegen Mittag mache ich mangels Sitzgelegenheiten auf einer schmalen Mauer am Rande eines Reisfeldes eine Pause. Meine halbliegende Sitzposition entlockt einigen Autofahrern ein Lächeln. Ein älterer Autofahrer hält an und schenkt mir drei Kaki. Genau wieder zur richtigen Zeit und zwei werden sofort gegessen.

Weiter geht’s an der Straße entlang. Inzwischen gibt es keinen Gehweg mehr, aber ich kann auf einem breiten Seitenstreifen laufen. Als ich an einer im Feld arbeitend Bäuerin vorbeikomme, eilt diese redend auf mich zu. Wieder verstehe ich nur osettsai, osettsai und otcha (grünen Tee). Gleichzeitig deutet sie mit ihren Händen an, ich soll hier warten. Sie läuft über die Straße ins gegenüberliegende Haus und kommt mit einer kalten Flasche Tee zurück. Ich hatte mich inzwischen an einem gemauerten Graben hingesetzt und sie hockt sich neben mir. Ich verstehe von den vielen Worten nur Shikoku und sie zeigt auf sich. Also war sie auch schon auf Shikoku pilgern. Ich zeige ihr meine beiden Pilgerbücher und gebe ihr mein osamefuda. Sie freut sich sehr darüber und als sie mein Alter sieht, deutet sie auf sich. Sie ist auch 68 Jahre alt.

Als ich in Höhe des Hotels bin, muss ich die Hauptstraße verlassen und überquert eine Brücke über den Kinokawa. Das hohe Gebäude des Hotels ist schon von weitem zu sehen. Im Hotel ist das Personal bemüht sich mit mir zu verständigen. Ich habe schon so viele Hotels kennengelernt und weiss, dass man meinen Reisepass sehen und kopieren möchte. Als ich ihn hervorhole, schaue ich in zufriedene Gesichter. Für das Abendessen und das Frühstück erhalte ich Coupons. Beim Abendessen habe ich die Auswahl zwischen einem japanischen und einem italienischen Restaurant. Nach dem Baden entschliesse ich mich erstmals für das europäische Essen. Ich bin der einzige Gast im Restaurant und suche verzweifelt was hier italienisch sein soll. Das Ambiente deutet jedenfalls nicht darauf hin. Eine italienische Speisekarte sehe ich auch nicht. Zur  Auswahl mit dem Coupon gibt es drei Menüs. Diese sind eher international als italienisch. Egal ich wähle das Menü mit Steak und es schmeckt ausgezeichnet.

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高野山を目指して:
徳島県、徳島市 から 和歌山県、岩出市 まで

フェリーでの距離=56km
徒歩行程距離=22km、登高=68m、下降=36m、気温=20~30度

4時の目覚ましのベルの前に目が覚め、落ち着いてゆっくり荷物を纏める。室内に掛けた物干しの洗濯物も乾いていた。そして4時半に民宿を出ると、弱い街灯の光の下、外はまだ暗かった。自分のヘッドランプで歩道の凸凹の路面を照らす。菅笠を被っていると、笠との関係でヘッドランプが上手く合わないので手に持つことにした。港の手前のファミリーマートで予定どうりコーヒーと丸パンの朝食をとる。

フェリーは5時35分きっかりに出発し、朝の早い時間のためか、デッキにはあまり乗客はいなかった。ここで私は、安全確保 のワイヤレスインターネットアクセスが入るのを見つけたが、ノートブックの故障で使えないため、スマートフォンのインターネットから苦労してこの日報を書き始める。この作業で私の2010年の二度目の「カミノ」(セビリア から サンテイアゴ・デ コンポステイラ)で公開した、最初のブログのことを思い出す。そこでは自分の携帯電話で日報を書き込み、その後、メールでブログに送信しなければならなかった。

約2時間半後、日本の最大の島である本州の和歌山県にある、県名と同じ名の和歌山市の港に着いた。桟橋に着いて間もなく、360度の輪を描いた橋を渡ってから狭い道に出る。紀の川を挟んでその両側と前方遠くには大都市があり、そこが今日の目標地点の岩出市だ。往く狭い道には路側帯がないので、もう一度広い通りに出て歩かなければならない。多少の交通量はあったが何とか歩いて行けた。車は私に近づいた時には速度を落とし、対向車が来れば停止した。涼しい風もあり、長袖のお遍路の白衣を着ける。

数多くの橋を過ぎて行く。通勤ラッシュで膨張する車の量で道は狭くなり、一部のドライバーにとって、私は交通妨害となってしまうが構わない。ドライバー達にとってはブレーキとアクセルとハンドル操作だけだ。もちろん、それで少し余分に時間を要する無駄もあるが、彼らの体力は消耗されない。私も前に進みたいが、徒歩の私は、そのために全身で頑張らなければならない。そして主要道路の交差点に達し、ここでは渦のような交通の流れを通り抜けられなく、道路下を潜って渡るため下り階段を利用しなければならなかった。水分補給の短い休憩を取ろうと狭い道を往くのは止めてこの大通りにした。ここには歩道もあり、おそらく24時間営業の店もあるだろう。

その内ファミリーマートとローソンのあるところに来た。ここでは座ることのできる席はなかったので、また長い時間歩いた後、やっとコーヒーの飲める場所に来て、そこのドアを開けたとたん、タバコの煙に包まれたが、他に選択肢も無く入ることにした。そこはかなり広いホールで、その全体に置かれた多くの各テーブルでは喫煙しながら互いに興奮気味に話す、高齢の男性達のグループが見られた。

正午頃になって、私は田んぼの淵に境界として置かれた狭い仕切りのところに座って休憩した。自分にとって快適な、半分横たわる姿勢に、過ぎ行くドライバーの数人が笑顔を向けた。年配の運転手が車を止めて柿を3個下さった。この時の「お接待」も、私にとって適切なタイミングだったので、すぐにその2個を食べてしまった。

さらにその道に沿って歩いていくとその内、歩道がなくなってしまったが、私は広目の路側帯を歩いていく。畑作業中の女性のお百姓さんの傍を通ると、彼女が話しかけて来た。理解できたのは唯「お接待」、「お接待とお茶(緑茶)。」だけだった。そう言ってすぐに、私がそこで待つように手で示した。彼女は通りを反対側に渡って家に入り、冷たいお茶のボトルを持って戻って来た。一方、私は水の無い乾いたコンクリートの側溝に座り、彼女は私の隣にしゃがんだ。彼女の話す色々数多くの言葉の中で「四国」だけ理解でき、彼女は自分を指した。そこで、彼女も既に四国巡礼をした事が分かった。私が2冊の納経帳を見せ、納め札を差し上げると大変喜び、そこに私の年齢を見た時、彼女も同じく68歳と教えてくれた。

今夜のホテルの辺りに来て、本通りを離れ、紀ノ川に架かる橋を渡ると、ホテルの高い建物が遠くからでも見えた。ホテルでのスタッフは、細やかな対応で私との相互理解に努めてくれた。もう既にかなり多くのホテル経験がある私は、パスポートの確認と、そのコピーをとる手順は承知していたので、請求される前にパスポートを見せるとスタッフはほっとした様子だった。夕食と朝食用の食券をもらい、夕食には和食レストランとイタリアレストランのいずれかを選択できた。入浴後、このお遍路旅で初めて洋食を選ぶ事に決めた。レストランでの客は私一人だけで、どんなイタリア料理がここで出されるのか、多少不安な気持ちでメニューから探した。レストランの雰囲気も、別にそれらしくもなく、イタリア料理のメニューも見当たらなかった。食券では3つのメニューからで選択ができ、それらは、イタリア料理と言うよりも国際料理だった。別にそれでも構うことなく、ステーキメニューを選択したところ、その味は素晴らしかった。

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日本語でのコメントもどうぞ


Ein Gedanke zu “66. Etappe 2016-10-20 第66 行程

  1. Sehr geehrter Herr Bach!
    Mit großem Interesse, und viel Vergnügen habe ich alle Ihre Berichte gelesen. Respekt für Ihren Mut allein zu wandern.
    Die Beschreibungen über Ihre Begegnungen mit den Menschen haben mir sehr gefallen.
    Ich freue mich auf die Bilder, die noch folgen sollen.
    Es grüßt Sie aus dem Odenwald
    M. Hartmann
    P.S. Wir haben Japan schon einige Mal besucht

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