67. Etappe 2016-10-21 第67 行程

和訳

Unterwegs nach Kōya-san:
Von Iwade-shi, Wakayama-ken
nach Katsuragi-cho, Ito-gun, Wakayama-ken

Distanz: 27 km Anstiege: 152 m Abstiege: 97 m Temperatur: 17 °C – 25 °C

Kaum habe ich das Hotel verlassen, bin ich mitten im dicksten Berufsverkehr. Auf der zu überquerenden Brücke gibt es Bauarbeiten und keinen Gehweg. Ich bin wieder einmal ein Verkehrshindernis. Immer wieder muss ich stehen bleiben, mich dünnmachen 🙂 und die hinter mir in meinem Schritttempo folgenden Fahrzeuge vorbei lassen. Auch nach der Brücke geht es auf beiden Spuren schleppend vorwärts. Doch jetzt laufe ich auf einem Gehweg und kann mit dem Berufsverkehr mithalten. Dann endlich kommt der Abzweig Richtung Fluss. Kaum abgebogen und schon ist es still um mich herum. Nur ein paar Schüler mit dem Rad kommen mir auf dieser Nebenstraße entgegen.

Ich überquere einen Seitenarm des Flusses Kinokawa und nach etwa 200 Metern erreiche ich dann den Damm am Fluss. Viel Wasser führt er zurzeit nicht. Große Sandbänke sind sichtbar und ein paar Angler sind bereits dort unterwegs. Der betonierte Weg auf dem Damm ist als Radweg ausgewiesen, doch Radfahrer sehe ich nicht. Rechts von mir begleitet mich eine Bergkette und sie scheint zum Greifen nahe zu sein. Links von mir trennen mich die Auen mit vielen Sträuchern, Bäumen und einem Teppich gelber und weißer Wildpflanzen. Es ist momentan die einzige Abwechslung auf dieser Betonpiste. Doch dann erregt ein sehr großer Rasenmäher meine Aufmerksamkeit. Er hat die Dimension eines Mittelklasseautos! Dieses Ungetüm müht sich durch hohe Pflanzen und Gräser und das ferngesteuert. Der Fahrer steuert mit einer Fernbedienung etwa 10 Meter entfernt das Fahrzeug.

Ich erreiche eine Brücke über den Fluss und hier endet erst einmal der Rad- und Fußweg. Ab jetzt dürfen auf der schmalen Dammstraße auch Fahrzeuge fahren. Ein paar kleine Transporter mit Handwerker oder Bauern begegnen mir auf den nächsten Kilometern. Ansonsten bin ich weiterhin alleine unterwegs. Es ist kühl. Auch wenn meine Uhr 18 °C anzeigt, doch mit dem ständigen Wind fühlt es sich deutlich kühler an. Ich muss meine Pilgerjacke anziehen. Sie ist das einzige langärmlige Kleidungsstück was ich dabei habe.

Nun bin ich schon einige Kilometer unterwegs, doch eine Bank zum Ausruhen und Genießen der Flusslandschaft gibt es nicht. Bei einem kleinen Gebäude, vermutlich eine Messstation, setze ich mich auf die zweistufige Treppe zum Gebäude. Wenig später laufe ich an einer ca. zwei Kilometer langen Parkanlage vorbei. Diese Anlage ist schon in die Jahre gekommen und so wundere ich mich nicht, dort keine Besucher zu sehen. Es folgen zwei weitere Brücken und dann erreiche ich ein Wehr mit einer Fischtreppe. Den Text auf der dort montierten Hinweistafel mit drei Fischdarstellungen kann ich leider nicht lesen.

Schon vom Weiten fallen mir die mit schwarzen Vögeln voll besetzten Bäume auf einer kleinen Halbinsel im Fluss auf. Erst beim Näherkommen erkenne ich dann, es sind hundert Kormorane.

Die schmale Dammstraße mündet in eine größere Straße und führt durch eine kleine Siedlung. Ich suche nach Getränkeautomaten. Doch die gibt es nicht. Dafür entdecke ich auf der anderen Straßenseite ein offenes Yakitori-Restaurant. Als ich eintrete, erkenne ich sofort, die Tür ist zwar auf, geöffnet ist es trotzdem nicht. Durch mein Rufen kommt der Wirt. Er bittet mich einen Augenblick zu warten und kommt mit zwei gekühlten Kaki zurück und reicht sie mir. Mein heutiges osettai. Als ich frage, ob ich sie hier essen darf, bietet er mir einen Platz an der Theke an. Danach stellt er mir ein Glas mit kaltem Tee hin und gibt mir zusätzlich drei Mandarinen. Die beiden Kaki wäscht er, schält sie und zerkleinert sie für mich. Es ist immer wieder ein Genuss gekühlten Kaki zu essen. Ich bedanke mich mehrfach beim Wirt und überreiche ihm mein osamefuda. Gestärkt verlasse ich danach das Restaurant.

Ab jetzt bleibe ich an der Straße. Weitere Brücken folgen und unterwegs besuche ich ein 24-Stundengeschäft. Danach erreiche ich den Stadtrand von Katsuragi- chō, mein heutiges Ziel. Die Stadt und auch meine Unterkunft liegen auf der anderen Flussseite. Vorbei geht es an einer größeren Kaki-Plantage. Viele der Früchte sind einzeln mit einer Klarsichtfolie umhüllt. Vermutlich dient diese Folie dem Schutz gegen Insekten und Vögel. Nach dieser Kaki-Plantage folgt eine Orangen-Plantage. Hier könnte ich beliebig Orangen pflücken, doch leider sind diese noch grün. Noch bevor ich die Brücke zum Überqueren des Flusses erreiche, komme ich an einer Grundschule (shōgakkō) vorbei. Einige Kinder in einem Klassenzimmer entdecken mich und sofort belagern sie das Fenster und winken oder zeigen ein Victory-Zeichen. Sie haben ihren Spaß mit dem Gaijin (=Ausländer, Mensch von außerhalb). Dann erreiche ich die zu überquerende Brücke über den Kinokawa. Es ist eine schmale Stahlträgerbrücke. Der Geh- und Radweg ist seitlich an der Stahlkonstruktion befestigt. Nach etwa einem Kilometer habe ich meine heutige Unterkunft, ein Ryokan, erreicht. Jetzt nur noch eine Nacht und eine Etappe und ich habe mein Ziel erreicht!

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和歌山県、岩出市 から 和歌山県、 伊都郡、かつらぎ町 まで
>行程距離=27km、登高=152m、下降=97m、気温=17~25度

ホテルを出たとたん、通勤ラッシュのピーク時に出会ってしまった。渡って行く予定の橋の上は工事中で、歩行者用の場所などは無く、またここでも交通妨害をせざるを得ない。何度も繰り返し立ち止まり、体を縮め、私の歩行速度の後ろに続く車を先に行かせた。橋を渡ってからも、車は両車線共に緩慢な流れのままだったが、やっと歩道を歩くことができて、ラッシュと一緒に並んで進む。そして、ようやく川に向かう分岐点に来て、そこを曲がったとたん辺りは静かになった。この脇道で出会ったのは、自転車で此方に来る僅か数人の生徒達だけだった。

紀の川の支流を横切り、約200メートルほど行くと川に建設されたダムに到達した。水嵩はあまり無く、広い砂州が剝き出しになっていて、釣り人達がそこをちらほら歩く姿が見られた。ダムの上のコンクリート敷きの道は自転車道に指定されていたが、自転車で走り行く人は見かけなかった。右手には山が連なり、それは手の届きそうに近く感じられた。また左手の中州のこちら側は、潅木や樹木が茂り黄色と白の野生植物の牧草地が広がっていた。この風景だけが、コンクリート敷きの道を歩く私にとって、唯一の気晴らしだったのにもかかわらず、その内、不意に注意をそそられたのは巨大な芝刈り機で、中級クラスの車ほどの大きさだった!。この巨大な器械は丈の高い植物や草を刈り取り、リモートコントロールで作動していた。操縦者は、車から10メートルほど離れてリモートコントロールで車を制御していた。

川に架かる橋のところに来て、ここで自転車と歩行者専用道路がいったん終了し、そこからは狭い土手の上を車両も通行できる。次の数キロメートルでは、職人や農作業の人を乗せた2~3台の小型ワゴン車に出会っただけで、それ以外は、その後も私一人だけだった。涼しくなったようで、腕時計の気温表示では18度だったのに、常に風があり実際の温度より遥かに肌寒く感じられたので、お遍路の白衣を着なければならない。それだけが持ち合わせの、たった一枚の長袖の衣服だ。

とにかくもう、かなりの距離を歩き続けているが、ちょっと一休みして川の景色を楽しめるようなベンチなどは無かったので、おそらく観測用らしい小さな建物にあった2段の階段に腰を下ろす。少し経ってから、およそ2キロ程の長い公園の傍を行く。この公園は既にかなり昔からあるようで、今は当然人の訪れも無さそうな様子に見えた。続いて2本の橋があり、その先で魚梯(梯子状の魚の通路)のある防護柵のところに来た。3匹の魚のイラストが描かれた組み立て表示板の文章は、残念ながら読むことはできない。

狭い堤防の道は更に大きな道につながり、小さな集落を抜けて続く。自動販売機を探していたが、そこでは見当たらなかった代わりに、通りの反対側に開店中の焼き鳥屋を見つけた。中に入ってすぐに分かったのは、入り口は開いてはいたが、まだ準備中で開店はしていなかった。声を掛けてみると、そこの主人が出てきて少し待つように言い、冷たく冷された2つの柿を持って戻ってきて、私に下さった。今日の「お接待」だ。此処でそれを食べてもいいかと尋ねると、彼はカウンターの場所を勧めてくれた。それから冷たいお茶を出してくれ、更にみかんを3個勧めてくれた。彼は柿を2つともきれいに洗って皮を剝き、小口に切ってくれた。冷やした柿の味は実に素晴らしい。私は御主人に何度も丁寧にお礼を述べて私の「納め札」を差し上げた。そして、すっかり元気を取り戻し、焼き鳥レストランを後にした。

そこからは、同じ道にそのまま留まり、いくつかの橋も通り過ぎ、途中で24時間営業のコンビニに立ち寄る。そして、今日の予約の宿のある「かつらぎ町」近くに来た。町も私の宿も川を挟んで反対側にある。大規模な柿農園を過ぎて行く。ほとんどの果実は、個別に透明の薄いシートに包まれていて、おそらく昆虫や鳥から保護するためだろう。この柿農園の次にはオレンジ農園が続き、ここでは好きなだけオレンジを採ることもできたが、残念ながらまだ緑色で食べ頃ではなかった。川に架かる私が渡るつもりの橋に着く前に、小学校の脇を通って行くと、教室にいた数人の子供達が私を見つけて、すぐに窓際に並び、手を振ったりVサインを見せた。子供達は珍しい外人の出現にはしゃいでいたようだ。それから対岸に渡る紀の川に架かった橋のところに来た。そこは狭い鋼桁橋で、歩道と自転車道は鋼構造体の横に取り付けられていた。およそ1キロほどで今日の宿の旅館に着いた。さあ、残すところ、今夜1泊と明日の1行程のみで、このお遍路旅の最終目的地に達するのだ!

 


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