68. Etappe 2016-10-22 第68 行程

和訳

Unterwegs nach Kōya-san:
Von Katsuragi-cho/Ito-gun/wakayama-ken
nach Kōya-san/Ito-gun/Wakayama-ken

Distanz zu Fuß: 26 km Anstiege: 1183 m Abstiege: 401 m Temperatur: 13 °C – 19°C
Distanz mit Auto: 5 km (auf Kōya-san)

Schon um 4 Uhr werde ich wach. Versuche nochmals einzuschlafen, das klappt aber nicht. Es ist mein letzter Pilgertag und die Anspannung ist groß. Vor mir liegen heute mehr als 20 Kilometer und um die 900 Höhenmeter. Hiroki, Noriko’s Neffe und dessen Frau Kayoko kommen aus Tokio angereist und werden mich auf Kōya-san erwarten. Ebenso wollen Frau Mizutani und ihr Mann kommen. Sie hatte mich 2015 am ersten Tag meiner ersten japanischen Pilgerreise begleitet und wies mich dabei in die buddhistischen Rituale in den Tempeln ein.

Sobald es hell wird, werde ich diese letzte Etappe starten. Da dies noch vor der offiziellen Frühstückszeit ist, hatte mir die Zimmerwirtin gestern Abend ein oBentō zubereitet.

Wikipedia:
Das Bentō (jap. 弁当) ist eine in Japan weit verbreitete Darreichungsform von Speisen, bei der in einem speziellen Kästchen mehrere Speisen durch Trennwände voneinander getrennt sind. Das Kästchen zusammen mit den Speisen nennt man ebenfalls Bentō.

Um 5 Uhr stehe ich dann endgültig auf und das oBentō ist heute Morgen mein Frühstück. Nach dem Frühstück und dem Packen ist es draußen bereits hell geworden. Um 6:15 Uhr verlasse ich das Ryokan.

Wieder geht es über die schmale Brücke und dann weiter an der Straße am Fluss entlang. Dann sehe ich vor mir eine kleine Seitenstraße, die mich mit ihren alten Häusern ein bisschen neugierig macht. Es ist nach meinem Navi nur ein kleiner Schlenker weg von der Hauptstraße und so gehe ich hier entlang. Dieser kurze Straßenzug mit den dicht an der Straße stehend Häusern ist typisch für ländliche Dörfer abseits der Städte und Metropolen.

Eine Zeit lang laufe ich mit Sichtkontakt am Fluss entlang und nach insgesamt vier Kilometern erreiche ich ein über der Straße angebrachtes großes Hinweisschild. Es informiert, dass ich mich bereits in unmittelbarer Nähe eines Weltkulturerbes befinde und weist auf den Tempel Jison-in (慈尊院) und den Niukanshōbu Schrein (丹生官省符神社) hin. Ab dem Tempel Jison-in werde ich auf dem geschichtsträchtigen Pilgerweg „180 Steinsäulen Pilgerweg (Kōya-san chōishi-michi, 高野山町石道)“ hoch zum Kōya-san steigen. Es heißt, auch schon Kōbō Daishi (弘法大師御廟) der Begründer des Shingon-Buddhismus soll ihn benutzt haben. Auf dem Bergplateau des Kōya befinden sich noch heute 117 Tempel und ca. 600 Mönche. Kōbō Daishi hatte das Gebiet 816 mit Unterstützung des Tennō Saga (嵯峨天皇) erschlossen und nach seinem Ableben 887 befindet sich auch sein Mausoleum (弘法大師御廟) dort.

Nach nur wenigen Treppenstufen betrete ich über das Haupttor den Tempel Jison-in. Sofort wird mein Blick auf die zweigeschossige rote Pagode gelenkt. Rechts daneben ein weiteres kleines rotes Tempelgebäude. Ansonsten ist alles naturbelassen im verwitterten braunen Holz. Doch noch etwas fällt mir sehr schnell auf. Dieser Tempel ist wohl der weiblichen Brust gewidmet. Hunderte beschriftete Holztafeln in verschiedenen Größen mit in weißem Stoff gefertigten Brüsten darauf werden hier zum Kauf angeboten.

Das Wegezeichen im Tempel weist in Richtung „Daimon Gate (大門)“. Dieses Daimon Gate (= großes Tor) ist der Eingang zum Kōya-san oben auf dem Berg. Über eine weitere Treppe führt mich der Weg hoch zum Niukanshōbu Schrein. Bei einem Gebäude in der Anlage mache ich eine kurze Pause und ein Shintō – Priester spricht mich an und möchte mir eine Karte des 180-Steinsäulen-Pilgerweges geben. Ich lehne dankend ab und zeige ihm, dass ich diese Karte bereits habe. Es folgt ein kurzes Gespräch und dann schenkt er mir zwei Orangen als Wegzehrung.

Nur wenige Meter nach Verlassen des Schreins erreiche ich eine kleine Kreuzung. Hier gibt es ein Hinweisschild mit dem Streckenverlauf und dem Höhenprofil des Pilgerweges und ein Wegezeichen zeigt mir wieder die Richtung. Ich muss über die Kreuzung und bereits auf dem gegenüberliegenden schmalen Pfad hoch zum Daimon Gate steht links auf einer Steinmauer eine der 180 Steinsäulen. Diese Steinsäulen (Chōishi) gibt es alle 109 Meter (=alte jap. Längeneinheit „chō“ = 109,1 Meter). Alle Säulen sind mit eingemeißelten Kanji-Zeichen u. a. mit der Nummer der Säule beschriftet. Diese Säulen werden mich bis auf den Kōya-san begleiten. Öfters sind es alte verwitterte Säulen und die Markierungen sind teilweise kaum noch erkennbar. Dann wieder gibt es daneben eine neue Säule oder auch nur eine neue Säule.

Schon zu Beginn des Pfades beginnt die Steigung. Zunächst geht es am bewaldeten Hang entlang. Ich durchquere ein Bambuswäldchen und stehe dann vor einem weiteren Wegehinweis. Darunter am Baum angebracht ein in Folie eingeschweißtes Papier. Deutlich darauf der Kopf eines Bären mit aufgerissenem Maul. Die schwarz-rote Beschriftung kann ich nicht lesen und doch reicht mir das Bild! Ausgerechnet hier soll es auch Bär geben und das an meinem letzten Pilgertag. Sogleich fällt mir der Pilgerstock-Griffbezug mit den Glöckchen ein. Ich hatte ihn nicht gekauft und fand das Gebimmel nervig. Doch jetzt wäre ich froh diese Glöckchen an meinem Pilgerstock zu haben. Ob die Glöckchen aber tatsächlich Bären abhalten, ist fraglich, eine Beruhigung wäre es aber allemal. Ich versuche, das ungute Gefühl zu verdrängen.

Weiter geht es dem Berg hinauf. Die Landschaft wechselt, der Wald verschwindet und zunehmend Kaki-Plantagen an den Hängen prägen das Bild. Hier bin ich nun wieder auf einer schmalen befahrbaren Straße unterwegs. Die reifen rot-orangefarbigen Kaki lenken meine Aufmerksamkeit immer wieder zu den Früchten und so kann ich nicht mehr widerstehen und pflüge mir zwei Kaki. Die dann oberhalb der Straße liegende Rasthütte kommt wie gerufen und hier mache ich eine Pause. Ich habe einen herrlichen Weitblick ins weitflächige Tal und genieße diese Pause. Eine kleine Pilgergruppe läuft unterhalb der Hütte vorbei und die Glöckchen an den Pilgerstöcken ertönen hell. Dann kommt ein kleines Fahrzeug angefahren. Ein Mann mit seinem Hund steigt aus und kommt auch zu Rasthütte. Ich vermute, es ist einer der Landwirte dieser Plantagen. Ein bisschen unwohl ist mir, da ich gerade eine der gepflückten Kaki schäle, doch er beachtete es nicht und grüßt mich. Dann beschäftigt er sich mit seinem Hund. Wenn auch andere Personen hier unterwegs sind, kann es mit den Bären nicht so gefährlich sein. Jedenfalls rede ich mir das beruhigend ein.

Nach einiger Zeit endet die befahrbare Straße und mündet in einen steinigen schmalen Waldpfad. Zunächst stehen noch viele alte Kakibäume an den Hängen. Oft werden die dicken alten Äste durch Bambusstämme abgestützt. Dann aber tauche ich endgültig wieder in einen Wald ein. Die Steigung bleibt weiterhin heftig. Manchmal laufe ich auf einen ausgewaschenen Hohlweg, dann wieder auf einem felsigen Hohlweg.

Inzwischen bin ich auf dem Kamm einer lang gezogenen Bergkette unterwegs. Mal geht es etwas abwärts, mal wieder nach oben. Zedern prägen hier nun die Landschaft. An einer Gabelung bin ich irritiert. Das Wegezeichen zum „Daimon Gate“ zeigt in eine andere Richtung als mein Navi. An der dort angebrachten großen Hinweistafel versuche ich, mich zu orientieren. Eine kleine Pilgergruppe biegt in die Richtung meiner Navianzeige ab. Das verunsichert mich noch mehr. Ein gerade ankommendes Pilgerpaar merkt meine Verunsicherung und weist mit dem Hinweis: „Kōya-san“ in Richtung des Wegezeichens.

Später erfahre ich, die andere Abzweigung führt zum Niutsuhime Schrein (丹生都比売神社) und danach geht‘s von dort auch wieder zum Kōya-san.

Zusammen laufen wir nun weiter in Richtung des „Daimon Gate“. Das Paar läuft nur mit kleinen Rucksäcken und ist flott unterwegs. Man merkt, beide sind Wandererfahren und auch gut trainiert. Wir laufen mit fast gleichem Tempo, ich meistens vorneweg, nur wenn die Steigung zu steil wird und oder der Weg sehr uneben ist, überholt mich das Paar.

Bei einem größeren Rastplatz machen wir eine Pause und kommen dabei auch ins Gespräch. Sie sind mit dem Zug bis zum Fuße des Kōya angereist und besteigen so wie ich nun den heiligen Berg. Morgen geht es wieder nach Hause. Wenig später kommt eine Familie mit zwei Kindern hinzu. Nun wird ausgepackt. Zum Vorschein kommen oBentō’s und ein Gaskocher und Topf. Im Topf wird Wasser für Tee gekocht. Wir verlassen die Familie und gehen gemeinsam weiter.

Ich bin wieder ein paar Meter vor dem Pilgerpaar als plötzlich ca. 2-3 Meter vor mir eine Mamushi (マムシ, =giftige Viper) sich seitlich ins Unterholz schlängelt. Ich halte abrupt an und das Pilgerpaar schließt zu mir auf. Beide sind nach meiner Information ziemlich erschrocken, bei mir hält es sich diesmal in Grenzen. Inzwischen bin ich schon mehrfach Schlangen begegnet. Die erste Begegnung mit einer Mamushi auf meiner ersten Etappe war deutlich bedrohlicher. Nun zum Abschluss meiner Pilgerreise ist es wieder eine Mamushi, was auch immer das bedeutet.

Wir erreichen den Rand einer kleinen Siedlung und hier biegen beide in Richtung Siedlung ab. Der Siedlung folgt ein großer Golfplatz und der einsetzende Regen zwingt mich, wieder den Poncho anzuziehen. Schließlich erreiche ich die Nationalstraße 370 und einen großen Parkplatz mit einem Obststand, Restaurants und Andenkengeschäften. Der Wegweiser zum „Großen Tor“ mit einer Entfernung von 5,8 km zeigt in eine kleine Straße. Über dem Wegweiser hängt wieder ein Warnhinweis vor Bären. Dieses Schild ist deutlich größer. Leider kann ich wieder den Text nicht lesen. In Nähe davon mache ich auf einer kleinen Mauer eine Pause. Gerade als ich eine der zuvor gekauften Kaki esse, kommt das mir bekannte Pilgerpaar hinzu. Als ich darauf hinweise: „Nur noch 5,8 Kilometer und nur noch ca. eine Stunde“, lacht der Mann und meint, dass es noch über zwei Stunden dauert. Und so schreibe ich Hiroki eine WhatsApp-Nachricht, dass ich in ca. 2 Stunden ankommen werde.

Schon nach wenigen Metern beginnt wieder der steile Anstieg und das wird mehr oder wenige bis zum Ziel so bleiben. Erschwerend kommt hinzu, dass der Regen deutlich zugenommen hat und ich wieder mit dem Poncho unterwegs bin. Immer wieder gibt es rutschige Abschnitte. Dann endlich nach etwa zwei Stunden sehe ich über mir die Straße zum Kōya-san. Die letzten vierhundert Meter sind noch einmal steil und als krönenden Abschluss muss ich über eine Treppe zum „Großen Tor“ aufsteigen. Dann am Ende der Treppe stehe ich in unmittelbarer Nähe zum Daimon Gate. Nur die Straße und ein paar weitere Treppenstufen auf der anderen Straßenseite trennen mich davon. Mächtig ist das rotbraune Tor als Eintritt zum heiligen Berg und Weltkulturerbe. Bewacht wird dieser traditionelle Eingang von zwei ca. 5,5 Meter großen hölzernen Tempelwächtern. Dahinter befindet sich der Tempel Sennyū-ji (泉涌寺), einer von vielen Tempelanlagen auf diesem heiligen Berg.

Auch Bus- und Autopilger nutzen dieses Tor als Eingang zum Tempelbezirk. Denn neben mir stehen ein paar parkende Autos und ein Bus hält ebenfalls gerade an. Aus ihm strömt wenig später eine blütenweiße und trockene Pilgerschar zum großen Tor.

Ich setze meinen Weg fort. Es ist bereits nach 14 Uhr und ich habe mich für 14:00 – 14:15 Uhr an der Touristeninformation verabredet. Das wird knapp und so eile ich an der Straße entlang Richtung Treffpunkt. Ich bemerke immer wieder, dass ich von Touristen und Bus- und Autopilger beobachtet werde.

Nur noch wenige Meter vom Treffpunkt entfernt erreicht mich der Anruf von Frau Mizutani. Dann endlich kurz nach 14:30 Uhr sehe ich das Büro und auch Frau Mizutani. Ich freue mich sehr, dass Frau Mizutani auch gekommen ist. Sie und Frau Kimura begleiteten mich 2015 am ersten Tag auf meinem Chita-Pilgerweg und nun erwartet sie mich am letzten Tag meines Shikoku-Pilgerweges.

In der Touristeninformation werde ich von Hiroki, Kayoko und Herrn Mizutani freudig begrüßt. Ganz besonders freue ich mich, dass Hiroki und Kayoko extra aus dem entfernten Tokio zu mir angereist sind. Eine wunderbare Geste!

Ich bin ziemlich durchnässt vom Schweiß und Regen. Meine Erschöpfung nach dem anstrengenden Aufstieg ist sicherlich deutlich erkennbar. Doch die Glücksgefühle wirken momentan wie Aufputschmittel. Ich schlage das Angebot aus, meinen Rucksack im Übernachtungstempel abzugeben oder im Auto liegen zu lassen und löse damit Verwunderung und Erstaunen aus. Doch meine Pilgerreise ist erst dann wirklich zu Ende, wenn ich das Mausoleum erreicht und ich meine Einträge in den Stempelbüchern habe. So lange bin ich noch mit allem unterwegs!

Von der Touristeninformation gehen wir bei Nieselregen zum naheliegenden Parkplatz. Hiroki filmt mich und das bereits, seit dem ich das Büro betreten hatte. Vom Parkplatz fahren wir zum 2,5 Kilometer entfernten Parkplatz des Mausoleums. Unterwegs bekomme ich gekühltes Mineralwasser und einige Leckereien. Es ist bis auf das oBentō um 5:00 Uhr morgens, den beiden Orangen und den Kaki’s unterwegs das Erste, was ich heute esse.

Ab dem Parkplatz geht es weiter zu Fuß zum Okunoin Tempel (= innerster Tempel, 奥の院) mit dem Mausoleum von Kōbō Daishi, einer der am meisten verehrten Personen in der religiösen Geschichte Japans. Zudem ist Okunoin einer der heiligsten Orte in Japan und ein beliebter Wallfahrtsort. Zunächst betreten wir den davor liegenden Friedhof. Vorbei geht es an moderne Grabmäler – auf eines steht eine mehrere Meter hohe Rakete – und dann sind wir schnell im alten Teil des Friedhofs. Riesige uralte Zedern säumen die Wege oder stehen überall zwischen den ebenfalls uralten Grabmälern. Dann erreichen wir die Gobyobashi Brücke (高野山 奥の院 御廟橋). Ab jetzt betreten wir den heiligsten Bezirk dieses Tempels. Filmen und fotografieren sind hier verboten. Im Okunoin mit der Torodo (Laternenhalle, 燈籠堂) bekomme ich leider nicht meine Pilgerbucheinträge. Frau Mizutani und auch Hiroki bekommen aber die Information, wo ich diese erhalte. Wir besichtigen noch draußen die Tempelanlage mit dem seitlich davon liegenden Mausoleum. Danach geht es zurück. Direkt nach der Gobyobashi Brücke liegt der Gokusho Tempel (御供所) und hier erhalte ich dann meine Einträge. Doch den zusätzlichen Koya-san-Eintrag im Pilgerbuch der 20 Nebentempel gibt es hier nicht. Hiroki erhält aber alle Informationen und morgen werden wir den noch fehlenden Eintrag in einem anderen Tempel holen. Nun fällt die ganze Anspannung von mir ab und ein unbeschreibliches Gefühl erfasst mich.

Natürlich machen wir nun einige Fotos neben dem Pilgerbüro. Ich halte stolz beider Pilgerbücher in den Händen und es gibt Fotos mit mir und Frau Mizutani, Hiroki und Kayoko. Eine gerade anwesende japanische Pilgergruppe möchte ebenfalls mit mir fotografiert werden. Wieder präsentiere ich stolz beide Bücher. Diese Pilgerbücher dokumentieren mit herrlicher Kaligrafie und interessanten Stempeln alle meine Besuche in den nunmehr 110 Tempeln (Hauptempel 1–88, Nebentempel 1-20 und der Abschluss im Gokusho Tempel). Als die Gruppe erfährt, dass ich Deutscher bin, singen sie für mich: „Freude, schöner Götterfunken“. Ich bin gerührt, es ist wie ein abschließendes besonderes osettai.

Es ist eines der berühmtesten Gedichte von Friedrich Schiller und wurde von Ludwig van Beethoven im 4. Satz seiner 9. Sinfonie vertont.

Dann gehen wir zurück in Richtung Parkplatz und kehren in der Nähe davon in einem Café ein. Nach mehreren Monaten gönne ich mir heute ein Stück Obsttorte zum Kaffee. Danach bringen uns Herr und Frau Mizutani zum Tempel Muryōkoin (無量光院) hier hat Noriko das letzte verfügbare Zimmer für Hiroki, Kayoko und mich gebucht. Wir haben ein klassisches älteres Tatami-Zimmer (Tatami = traditionelle Reisstrohmatte) mit wunderschönen bemalten Türen. Zum Abendessen gibt es vegetarische Kost. Diese leckeren Speisen werden auf kleinen hölzernen Tischchen mit verschiedenen Schalen serviert. Es ist ein Genuss für die Augen und dem Gaumen. Dazu haben wir für jeden eine Flasche Bier bestellt. Nach dem Essen gib es noch von Hiroki und Kayoko mitgebrachtes Bier, speziell für Pilger 🙂 und diverses Knabbergebäck.

Dieser Tag war ein besonderer Tag für mich. Jetzt ist meine Pilgerreise wirklich zu Ende. Ab Morgen werde ich ohne Rucksack unterwegs sein. Mit Hiroki und Kayoko werden wir noch weitere Tempel besichtigen und dann am Nachmittag zusammen mit dem Zug zurückfahren.

Die heutige Etappe war anstrengend und ebenso dieser Pilgerweg. Er hat einiges von mir abverlangt. Unterwegs war ich mit einem 2o kg-Rucksack (natürlich selber schuld 😉 ), lange Zeit gab es Hitze (> 30 – 39 °C) gepaart mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit (> 80 %), der Schweiß floss in Strömen, es gab unterwegs Krankheit, Blasen, Stürze, drei Taifune, giftige Schlangen, viele Steigungen und noch viele mehr Treppen. Und doch klingt mein letzter Pilgertag entspannt aus. Mit einem Glücksgefühl, trotz einiger Widrigkeiten es geschafft zu haben, schlafe ich ein.

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Mein Weg auf Koya-san
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Fotos von Hiroki und Kayoko Nonoyama

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高野山を目指して
和歌山県、伊都郡、かつらぎ町 から 和歌山県、伊都郡、高野山 へ

徒歩行程距離=26km、登高=1183m、下降=401m、気温=13~19度
車での行程距離=5km(高野山にて)

朝4時に目が覚め、もう一度眠ろうとしたがそれは無理だった。私のお遍路の最後の日になるので、かなり興奮気味だ。今日の行程は20キロ余りあり、高度900メートルを達成しなければならない。紀子の甥の裕城くんと彼の妻、加代子さんが東京から来て、高野山で私を待っている。また同様に、水谷夫人と彼女の御主人も来てくれるそうだ。彼女は2015年、私の日本での始めての歩き巡礼の旅の初日に同行してくださり、各寺院での参拝の時に必要な仏教の儀式を丁寧に教えてくれた。

外が明るくなるとすぐに、最後となるこの行程が始まった。私の出発時間が普通の朝食時間前のため、宿の女将さんは昨夜のうちにお弁当を用意してくれた。

ウィキペディア:百科事典 
弁当は、日本全国広範囲に広がる手渡す形式の食品で、多種の異なった惣菜が特別な箱(弁当箱)内の区切られた部分に、それぞぞれ分離されて盛り付けされる。食品の箱は、詰められた料理を含め「弁当」と呼びます。

5時になってようやく起きて、朝食にはお弁当を食べる。そのあと荷物を纏めると外はもう明るくなっていた。6時15分に旅館を出る。

狭い橋をまた渡り、川沿いの道を行く。すると、ちょっと珍しい古い家並みのある細い脇道が目に止まる。私のナビの表示では、その道が本道からわずかだけ回り道となるが、その道に沿って行く。そこで見る道端に張り付いたようにびっしり立ち並ぶ家のある町並みは、都会から遠い田舎の典型的な佇まいだ。

川沿いを離れたり近付いたり、遠く近く川の見え隠れする道をかなりの間歩いて、ホテルからはかれこれ全長4キロほど行ったところで、道の上の方に掛かっている大きな案内標識坂が見えた。それを見て自分がいま、目的地の世界遺産の場所にはもう真近なところに来ていることが分かり、その標識は慈尊院と丹生官省符神社(にゅうかんしょうぶじんじゃ)への標識だった。慈尊院からは歴史的な巡礼路の「180石柱巡礼路(高野山町石(ちょういし)道」を高野山に登る。その道を既に、真言宗の創始者である弘法大師が歩かれたと言われている。高野の山の山頂に広がる平坦地には今日、117山の寺院があり、およそ600人の僧侶が居住して居る。弘法大師は、816年に嵯峨天皇の支援を受けてこの地を開き、彼の終焉の887年の後に弘法大師御廟もそこに置かれた。

石段を少し登った後、慈尊院の山門を潜ってすぐ、私の視線は赤い二重の仏塔に引き寄せられた。その右には別の小さな赤い寺院の建物があり、それ以外のすべては自然風化で茶色の木と言える佇まいだった。しかし、とっさに何気なく気付いたことがある。この寺院には、女性の胸が捧げられていることだ。祈願の文字が書かれた様々なサイズの木製パネルに取り付けられた、何百もの白い布製の女性の胸がそこで販売されていた。

「大門」への標識があり、この「大門」が山頂の高野山の入り口である。石段を登って丹生官省符神社 (にうかんしょうぶじんじゃ]に行く。境内のある建物で少し憩を取っていると、神主さんが私に話し掛けてきて、180石柱巡礼路の地図を下さると言われた。私は有難くそれをお断りし、既に持参している自分の地図を見せた。そこで互いに短い話をした後、オレンジを2つ頂いた。

神社を出て数メートルのところで、小さな交差地点に差し掛かると、経路記号と巡礼路の標高が示され、さらに方向を示す標識もあった。まず交差地点を向こうに渡り、その反対側にある林道の左側にゴロ石で覆われた高い盛り土があり、そこに立てられた180石の最初の一つがある狭い林道の坂を「大門」へ登らなければならない。これらの石の柱(町石=ちょういし)(=距離を示す日本の旧単位の名称。長さの単位=町(丁)(ちょう)=(109,1メートル)は全て109メートル毎に置かれている。全ての町石には漢字での彫り込みの他に、町石の番号が刻み込まれていて、これらの町石は高野山到着まで常に私と共に続いて行く。しばしば風化した古い町石もみられ、所々標識の彫り込みがかろうじてしか認識できない物もあったが、その隣に更に新しい石柱が並べてあったり、あるいは新しい石柱だけに置き換えられたところもあった。

翻訳者の注釈 :
町石には、高野山の壇上伽藍からの距離(町数)のほか、密教の金剛界三十六尊、及び胎蔵界百八十尊の梵字、寄進者の名前、建立年月日及び目的などが彫り込まれています。また、弘法大師御廟を基点に根本大塔まで36基の町石が建てられ、216基の町石のうち178基については当時のものが遺り、一町ごとに礼拝を重ねながら山上を目指した参詣の様子を今に伝えています。

林道に入ってすぐ、早くも登り勾配が始まり、まず緑豊かな山腹に沿って行く。竹藪を横切った後、その先への経路表示の前に来ると樹木の下の部分に透明シートで覆われた紙が巻いてあり、大きく口を開いた熊の頭部が正確に描かれていた。黒と赤の文字は読めなかったが、その画像だけで言わんとすることが十分わかった!。私の長いお遍路旅の最終行程と言うのに皮肉にも、ここにも熊が出るとは!。そのとたん、鈴の付いた金剛杖を思い出した。私にとっては、それが気持ちを苛々させるだけで鈴迷惑となると思い、買わなかった。しかし、今、私の金剛杖にそれらの鈴が付いていれば良かったのにと思った。鈴で実際に熊を阻止できるのかは疑わしいが、ともかく気休めとはなるだろうと思いながら、不案な 気持ちを抑えようとした。

さらに山を登り続けると、山の斜面の風景は変化し、森は消えて柿農園がますます多くなり、山腹の景色を印象付けている。ここで私は、車の通れる狭い道をまた歩いて往く。赤みがかった柿色の熟した柿が私の歩く先々に何度も繰り返し目に付き、もはや我慢ができなくなった私は2個の柿をもぎ取った。すると、まるで私の願いが、何かに通じたかのように道の上方に休憩所があり、そこで休んだ。広々とした谷間の素晴らしい遠景が眺められ、疲れの癒されるひと時だった。休憩所の下を行く少人数グループのお遍路が持つ金剛杖の鈴が明るい音を鳴らしていた。するとそこに、小型車両がやって来た。

犬を連れた男性が車を降りて、彼も休憩所に来た。おそらく彼はこれらの農園の果樹農家の人だろうと思って、丁度捥ぎ取った柿の皮を剝いていた私は少し気まずい思いだったが彼はそれには無頓着で、私に挨拶をして犬の世話をしていた。彼のように、この辺りをお遍路以外の人達も行き来するのなら、熊はそれほど危険ではないかも知れない。とにかく、自分に冷静さを諭した。

車の通れる道はかれこれ1時間ほどで終り、ごろごろ石ころの多い狭い林道に続いた。斜面にある、まず目に付いたのが数多くの古い柿の木で、その古くて太い枝はしばしば竹棹で支えられていた。その先とうとう、また森の中に入り込んだ。経路の傾斜はその後も烈しく続き、経路の先々では雨などで洗われた切り通しや、また岩が剝き出た凹道を歩いて行く。

一方また、私は下ったり登ったりしながら長い山脈の尾根を行く。杉の木の風景がこのあたりの特徴だった。そして三叉路に差し掛かりイライラした。「大門」への方向表示が私のナビゲーターとは異なる方向になっていたので、そこに取り付けられていた大きな表示板を見ながら自分自身の位置確認をした。小グループのお遍路は、私のナビの方向に曲がって行くので、さらに不安になった。そこにちょうど現れたお遍路のカップルは、方向に不案内そうな私を見て、「高野山」への道順の方向を教えてくれた。

その後私は丹生都比売神社(にうつひめじんじゃ)につながる他の脇道があるのが分かり、そこからもまた高野山に行けるのを知った。

そしてお遍路カップルと一緒に「大門」の方向に歩いて行く。彼らのリュックは小さく、歩くのも速い。二人ともハイキングの経験も豊かで、体力的にもよく鍛え上げられているのが分かった。私達はほぼ同じ歩行ペースで進み、普通は私が先頭で、急傾斜の登りや凸凹道での場合に限って、彼ら二人が私を追い越した。

わりに大きな休憩所で一緒に休憩しながら話をした。二人は列車で「高野」の麓に到着し、私と同じ様に今、聖なる山に登っているところで、明日はまた家に戻ると言った。暫くすると、二人の子供連れの家族が来て荷物を開けると、お弁当類とガス湯沸し(コッヘル)や鍋などを取り出し、御茶の用意らしく鍋でお湯を沸し始める。私達は、その家族を後にして先を急ぐ。

今度もまたお遍路カップルの数メートル前を先に行く私の、ほぼ2~3メートル前で突然、蝮(=毒マムシ)が横の茂みに蛇行した。私は突然立ち止り、お遍路の二人は私に駆け寄った。二人はそれを知ってかなり驚いたようだったが、今迄すでに何度も蛇に出会っている私の方はそれほどでもなかった。このお遍路旅の第一行程で遭遇した蝮との最初の出会いではかなり脅かされた。そして今私の巡礼の終わりに再び蝮に出会うというのは、なにかの因縁でもあるのか。

私たちは小さな集落の外れに到達し、ここで二人は集落の方に向かって曲がる。大規模なゴルフ場になっている集落の先も見え、また雨も降り始めたので、もう一度ポンチョを着なければならない。最後に国道370号線に達すると、果実販売のスタンドやレストランの他、土産物店などのある大きな駐車場に着いた。5.8キロの距離にある「大門」への標識が小さな通りにあり、その上には又熊の警告板が掛けられていた。この警告板はかなり大きかったにもかかわらず、残念ながら私は又その警告文を読むことができない。近くにあった地境の低いブロック壁のところで休憩を取り、その前に買った柿をちょうど食べたていた時、先ほどのカップルもそこに来た。私が「あと5,8キロだけだから、一時間ほどあれば大丈夫だね。」と言うとその男性は笑って、まだ2時間以上は掛かると言った。そこで私は約2時間ほどで到着すると私の到着を待っている裕樹にワッツアップ・メッセージを送った。

僅か数メートル行っただけで、また急な登り坂が始まり、多かれ少なかれ、この経路の最後までは急勾配が続くようだ。更に困った事は、目に見えてかなり酷くなる雨足に、ポンチョを羽織っての登高である上に、いたる所に滑りやすい場所があるのだ。そして凡そ2時間後、とうとう高野山への道が上に見えるところまできた。最後の400メートルは又しても急勾配になり、グランドフィナーレとして私は「大門」への石段を登る。そして石段の終わりは大門の真近で、大門へは通りとその反対側にある更なる数段の石段だけである。赤褐色の巨大な門は聖なる山と世界遺産への入り口である。この伝統ある門は5,5メートルの木製の金剛力士仁王によって守られている。その背後には、この聖なる山の上に点在する多くの寺院の一つである泉涌寺(せんにゅうじ)がある。

バスや車で参拝のお遍路も寺院領域への入り口としてこの門を利用する。私の傍には、ちょうど到着したばかりの車やバスがいて、(風雨や汗で汚れる歩きお遍路とは別世界の人のように)雪のように白く、そしてまた乾き切った白衣のお遍路達の大群が大門に流れ込んで来た。

私は先を急ぐ。時間はもう午後2時を回っていて、観光案内所での約束の時間は午後2時から2時15分の予定である。急ぎ足の私がかなり頻繁に、観光客やバスや車でのお遍路達に注目されているのが分かった。

待ち合わせ場所までわずか数メートルのところで水谷さんから電話があった。そして、やっとのことで午後2時半少し過ぎに観光案内所の建物と水谷さんが目に止まった。水谷さんも来てくれてとても嬉しい。彼女と木村さんは2015年の私の知多巡礼の初日の伴侶であったし、今また、私の四国巡礼の最後の日に私を待っていてくれた。

観光案内所では、裕城君と加代子さんと水谷氏に喜んで迎えられた。特に嬉しかったのは裕城君と加代子さんが私のためにわざわざ遥々東京から来てくれた事だ。素晴らしい「おもてなし」!

汗や雨でかなり濡れたままのうえ、きつい登山の後で当然全疲れきってはいたが、湧き上がる嬉しさがそれを吹き飛ばす覚せい剤となった。一先ず今夜の宿か水谷さんの車にリュックサックを置いて?、と言うことになったが、それをお断りすると皆不思議そうに驚いた。霊廟に到達し、納経帳にスタンプをもらった時に初めて、私の巡礼の旅が本当に完了し、それまでは全てのお遍路携帯品と共にあるべきだ!

霧雨の中、私達は観光案内所から近くの駐車場に行く。裕城君は私が案内所に入った瞬間からすでに私を撮影してくれていた。案内所に近い駐車場から、2,5キロ離れた霊廟の駐車場に向かう途中、私は冷たい水や「おやつ」など色々もらった。今朝5時のお弁当と、途中で食べた2つのオレンジや柿など以来、今日口にできた最初の食べ物である。

霊廟の駐車場から私達は、日本の宗教史の中で最も高い尊敬に値する人の一人である弘法大師の霊廟のある「奥の院」に歩いて行く。加えて奥の院は日本で最も神聖な場所であり、最も人気のある巡礼地の一つである。まず、奥の院の前にある墓地に立ち寄り、高さ数メートルのロケットの置かれた現代的な墓の傍を過ぎ、太古の杉の巨木が墓地の経路や大昔からの墓石の間に立ち並ぶ昔ながらの墓地の古い区域にすぐに又入っていく。そして高野山奥の院御廟橋に達する。ここからこの寺の最も神聖な地区に入る。ビデオ及び写真撮影はここでは禁止されている。残念ながら燈籠堂(とうろうどう)のある奥の院では納経帳にスタンプをもらうことはできなかったが、それがどこで出来るかの情報を水谷さんと裕城君がもらってきた。私達は霊廟の横手にある外側の寺も訪ねた後は帰り道とする。御廟橋のすぐ後ろに御廟橋御供所(ごびょうばしごくしょ)があり、ここで私は納経帳の記帳を頂いたが、ここでは番外寺20山の納経帳に高野山参拝の追加記帳を受ける事はできなかった。しかし、裕城君が集めてくれた全ての情報を手に、記帳の追加を別の寺で明日受けることにした。そしてこの時私の緊張感の全てが解け、何とも言うに言われぬ気持ちに包まれた。

さて当然のことながら、お遍路事務所の隣で数枚の記念撮影だ。二冊の納経帳を誇らしげに手にした私と、水谷さん、裕城君、加代子さんも一緒に写真に納まった。丁度そこにいた日本人お遍路グループの人からも、私と一緒での撮影を頼まれ、又皆で写真を撮った。私は何度も、自慢の2冊の納経帳を皆さんに見せた。この納経帳には、私がこれまでに訪ねた109山全ての寺(1番~88番までの主要霊場と20山の別格霊場に加え最後の御供所寺)での素晴らしい墨書と興味深い御印章が証明されている。私がドイツ人である事を知ったそのグループは、私のために:”喜び、神々の美しい火花“と歌ってくれた。それは巡礼の最後を飾る特別「お接待」のようで感慨無量だった。

これは、フリードリヒ・フォン・シラーによる最も有名な詩の一つであり、ルートヴィヒ・ファン・ベートーフェンによる第九交響曲、第4楽章の「歓喜の歌」として作曲されています。

そして私達は駐車場に戻って、近くの喫茶店に寄る。数ヶ月振りに今日はコーヒーと一緒にフルーツケーキを味わったあと、宿泊希望の宿坊でこの日に利用できる最後の空き部屋として、紀子が裕城、加代子、私の3人の為に予約しておいた「無量光院」の宿坊に水谷夫妻が送ってくださった。

宿坊の部屋は美しい襖絵で張り巡らされた古典的な昔ながらの部屋(和室の畳=伝統的稲藁マット)だった。夕食の美味しい精進料理は、様々異なる料理毎に別々の食器に盛られ、一人ひとり専用の膳に用意された。まさに目と口蓋での賞味といえる。私たちは、それぞれにビールを一本ずつ注文した。夕食後は更に、裕城君と加代子さんがお遍路のために特別に用意してくれたビールと様々な軽食を楽しんだ。

この日は私にとって特別な日だった。これで今、私のお遍路は本当に終わった。明日からはリュックサック無しでの旅となるが、明日は此処で裕城君と加代子さんと一緒に他の寺院を訪ね、そのあと午後には列車で帰路に着く。

今日の行程はかなり厳しくまた、お遍路経路自体にも山積する難題があった。また8月以来の巡礼の道中では常に20キロのリュックサック(もちろん自分自身承知の事))を背負い、長期に渡っての極端な高湿度(80%)を伴う高気温(30~39度)の下、汗見泥の日々、さらに足の水疱、転倒などの体調不良、3回の大きな直撃台風、毒蛇、数え切れないほどの登り坂や石段などの全てを克服し続ける日々だった。しかし今、お遍路の最終日の今日はゆったりくつろぎ、いくつかの逆境を乗り越えた幸せな満足感で眠りに落ちる。

翻訳者の注 :
日本の四季の流れ、目的地の地理的条件、自然災害も含め、気温や湿度の自然環境全てを把握した上での今回のような長期歩きお遍路旅は、公私諸条件から、執筆者にとってはこの時期以外には不可能でした。

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Ein Gedanke zu “68. Etappe 2016-10-22 第68 行程

  1. Hallo Herr Bach,
    ich werde im Herbst eine Radtour durch Japan machen, bin dabei auch auf Shikoku und überlege, ein paar Tage auf dem Pilgerweg zu gehen/oder zu radeln. Welches Kartenmaterial haben Sie verwendet? Muss man sich irgendwo anmelden? Gibt es für das pilgern etwas zu beachten? (Ich bin 52 Jahre und war bereits zwei mal in Japan, allerdings nichtmit dem Rad)
    Gruß aus Hamburg
    Margit

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