Japan

Der japanische Name für Japan (jap. 日本) lautet Nippon (mehr formell) bzw. Nihon (eher Alltagssprache). Das „Ni“ steht für Sonne oder Tag und das „hon“ für Ursprung oder Wurzel. Daraus leitet sich auch der bekannte Name für Japan ab: „Land der aufgehenden Sonne“.

Japan ist ein Inselstaat im Pazifischen Ozean vor der Küste Ostasiens und die nächsten Nachbarn sind Russland, China und die Republik Korea. Der osasiatische Staat ist flächenmäßig der viertgrößte Inselstaat der Welt. Die meisten der 127 Millionen Menschen (ca. 98 % der Bevölkerung) leben auf den vier Hauptinseln: Hokkaidô, Honshû, Shikoku und Kyûshû.

Japan erstreckt sich in einem schmalen Bogen vom Nordosten nach Südwesten über etwa 3.800 Kilometer und vom 45. bis zum 20. Breitengrad. Das Wetter ist daher auch landesweit sehr unterschiedlich. Der Winter auf Hokkaidô im Nordosten ist durchaus eisig und das Klima auf der Inselgruppe von Okinawa im Südwesten ist subtropisch. Die Insel Yonaguni (jap. 与那国島, -jima) im äußersten Südwesten gehört zur Präfektur Okinawa und liegt in Sichtweite mit 110 Kilometer Entfernung zur Republik China (Taiwan). Im äußersten Nordwesten grenzt die Hauptinsel Hokkaido mit nur 26 Kilometer an die zu Russland gehörende Insel Kunaschir (russisch Кунашир; jap. 国後島, Kunashiri-tō).

Der Staat Japan ist seit 1947 eine parlamentarische Monarchie mit der Hauptstadt Tokio. Japan ist eine hoch entwickelte Industrienation und war lange die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt hinter den USA.