53. Etappe 2016-10-06 第53 行程

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和訳

Folgende Tempel besuchte ich heute: 68, 69, 70, 71 und B18

Distanz: 25km Anstiege: 328m Abstiege: 336m Temperatur: 24 °C – 35 °C

Auf dem Weg zu den nahe gelegenen Tempeln 68 und 69 kommt mir das taiwanesische Paar auf der anderen Straßenseite entgegen. Sie haben auch den Taifun im Hotel ausgesessen. Dieser Taifun hat für klare Sicht, Wärme und erstmals für weniger Feuchtigkeit gesorgt.

Die Tempel 68 (Jinne-in 神恵院) und 69 (Kanon-ji 観音寺) liegen zusammen in einem Tempelbereich. Etwas verwirrend, wenn man keine japanische Schrift lesen kann. Die beiden Einträge erhalte ich in einem Tempelbüro.

Auf dem Weg zum Tempel 70 treffe ich auf einen Pilger. Er ist nur zwei Tage unterwegs, mehr Zeit hat er nicht. Bei einer Brücke, mein Navi zeigt mir den Weg über diese Brücke, trennen sich wieder unsere Wege. Er will nach seinem Buch weite laufen und nicht den Fluss überqueren. Meine Wahl über den Fluss ist die Bessere. Ich laufe auf einem schmalen Weg mitten im Grünen und mit vielen Blumen. Die Straße auf der anderen Flussseite sehe und höre ich nicht mehr. Doch kurz vor dem Tempel 70 (Motoyama-ji 本山寺) muss ich wieder die Flussseite wechseln. Von Weitem sehe ich den Pilger aus dem Tempel kommen. Er hat es sehr eilig. Im Tempel 70 wird gerade die 5-stöckige Pagode restauriert. Sie ist mit Planen eingehüllt. Die Mauer um den Tempelbezirk ist ungewöhnlich mit blau-weißen Längsstreifen gestrichen. Sieht aber sehr gut aus.

Dann beginnt wenig später der lange Weg an der Route 49 entlang. Bei einem Schlenker auf eine kleine Straße mache ich in Abständen einige Fotos. Es ist eine typische japanische Straße mit einer bunten Mischung aus den verschiedensten Gebäuden und Vorgärten. Zwischendrin immer wieder mal der Blick auf die Route 49. Irgendwann geht es leider wieder an der Hauptstraße entlang. Dann endlich biege ich endgültig ab und nach einiger Zeit beginnt wieder ein Anstieg zum höher gelegenen Tempel 71 (Iyadani-ji 弥谷寺). Das letzte Stück laufe ich auf einem schmalen Waldpfad. Ab dem Parkplatz beginnt wie schon so oft das Treppensteigen. Über mehrere Treppen erreiche ich schließlich den Haupttempel (Hondo). Wieder einmal muss ich ins Innere des Tempelgebäudes. Und wieder sind meine Kunststoffüberzieher hier sehr nützlich.

Nach dem Tempel führt der Pilgerweg längere Zeit abwärts durch einen Bambuswald. Die Mücken haben mich als Opfer entdeckt und so habe ich es sehr eilig diesen schönen Waldpfad zu verlassen. Kaum bin ich draußen, kommt mir schnaufend ein alter Pilger mit Rucksack entgegen. Wir grüßen einander und es folgt das: „Gambatte Kudasai“ (Geben sie Ihr Bestes – nur Mut!). Mir kommt sofort in den Sinn, der folgende Anstieg wird ihn noch mehr schnaufen lassen. Wieder nur Minuten später folgt der nächste Pilger. Mit ihm spreche ich kurz. Als wir schon einige Meter voneinander entfernt sind, höre ich ihn rufen: „Germany is good.“

Nach einer Autobahnunterführung beginnt mein Weg zum Nebentempel B18 (Kaigan-ji 海岸寺). Dieser führt erst einmal auf einer schmalen Straße über einen Berg. Als ich vor einem burgähnlichen Gebäude ein Foto mache – es ist ein Lovehotel -, eilt mir ein Bauer entgegen. Er zeigt mir, dass ich falsch laufe und der nächste Tempel in entgegengesetzter Richtung liegt. Als ich ihm sage: „Bangai fudasho“, nickt er und zeigt in meine Richtung. Ich bedanke mich bei ihm für seine Aufmerksamkeit.

Unterwegs biege ich einmal falsch ab und merke es erst einige Zeit später. Ich war in Richtung Tempel 72 unterwegs und den werde ich erst morgen besuchen. Dann folgt eine endlose Gerade in Richtung Nebentempel. Irgendwann brauche ich eine Sitzpause, doch nirgends eine Erhöhung oder Mauer. Aus der Not heraus setze ich mich einfach am Straßenrand hin. Die Fahrer der vorbei fahrenden Autos schauen irritiert auf den für sie wohl verrückten alten Pilger.

Ein ganzes Stück vor mir, dort müsste das Ende der langen Geraden sein, sehe ich eine Frau mit einem Handwagen. Irgendwie spontan biege ich aber schon eine Straße vorher auf die zum Tempel führende Straße ab. Als ich in Höhe des Geradenendes komme, eilt diese Frau mit Handwagen schnaufend auf mich zu. Sie gibt mir eine Flasche kalten Tee als o-settai. Wieder einmal zur richtigen Zeit, ich habe schon lange nichts mehr getrunken, kommt das kalte Getränk wie gerufen.

Im Nebentempel erhalte ich die nächsten passenden Geschenke: „Ein Yakultgetränk, etwas Schokolade und ein Energiegetränk. Ich sehe wohl ziemlich kaputt aus 🙂 . Da es hier in der Nähe keine Unterkunft gibt, muss ich mit der Bahn zur nächsten Station fahren. Als ich den kleinen Bahnhof erreiche, ahne ich schon hier gibt es kein Personal. Glücklicherweise steigt gerade eine ältere Schülerin zur Mutter ins Auto. Ich eile hinzu und bitte sie um Hilfe beim Fahrkartenkauf. Der Kauf einer Fahrkarte ist schwierig, bei den Automaten gibt es nur japanische Beschriftung. Sie hilft mir beim Kauf des Fahrscheins, sucht mir auch die Abfahrtzeit heraus und zeigt mir das richtige Bahngleis. Ohne sie wäre ich hilflos gewesen. Bis zum Eintreffen des Zuges kommt niemand, ich bin der Einzige in diesem Bahnhof.

Es ist die nächste Station und das hatte ich schon vorher recherchiert. Mein Hotel liegt sichtbar am Bahnhofsplatz. Nach einem Abendessen im dazu gehörenden Restaurant beziehe ich mein Zimmer. Nur noch Duschen und dann schlafe ich erschöpft ein.

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今日尋ねた寺=第68番、第69番、第70番、番外第18
行程距離=25 km、登高=328 、下降=336 m、気温=24~35度

近くにある第68番と69番の寺に向かう途中で、二人連れの台湾人が道の反対側を此方に来るのが見えた。彼等も台風のためにホテルで待機していた。この台風の場合、遠くまではっきりした視界で、暑いとは言え、これほど湿度が低いのは初めてだ。

第68番の神恵院(じんねいん)と第69番の観音寺は同じ境内にあった。この場合のスタンプの確認は、日本語の文字が読めない私には多少不安だったが、寺院の事務所で両方の寺のスタンプを受けた。

第70番の寺に向かう途中、一人のお遍路に出会った。彼の旅程はたった二日間だけで、それ以上の時間の余裕を持っていなかった。橋の所で私のナビは橋を渡ると表示したので私達は別々の道を往く。彼は彼の資料の本に従ってそのまま行き、川は渡らないと言うが、川を渡る私の選択のほうが良いと思い、緑深く、花々に包まれた田園地帯の狭い道を歩く。川の反対側の道はもう見えもせず、車の音さえ聞えもしない。しかし第70番の本山寺の少し前で川の反対側に進路を変更し無ければならなかったとき遠望に、寺から急いで来るつい先ほどのお遍路が見えた。第70番の寺は5重の塔の復元改修中で、防水シートで包まれていた。寺院の領域を囲む壁は寺には珍しく、青地に細い白の横縞で塗られていて、とてもよい印象を受けた。

そして、少し経ってから、県道49号線に沿う長い道程が始まった。細い脇道に入る所で、休み休み間を置きながら何枚かの写真を撮った。そこは建物や前庭が様々混在した日本で見る典型的な道で、そこからは常に県道49号線がチラほら見えた。残念ながらその内また主要道路沿いに戻り、ようやく最終的に曲がる道に出た。その後かなり経って上方に建つ第71番の弥谷寺(やだにじ)への登りが始まり、最終行程は狭い林道に沿って歩く。駐車場からは、既に数え切れないほど何度も登り降りした階段が始まる。石段をいくつもいくつも登ってようやく本堂に到達した。そこでまた、寺院の屋内に上がらなければならなくなったので、持参の靴用ビニールカバーがここでも充分役立った。

参拝後のお遍路道は竹薮を抜ける長い下りだった。蚊に取って好適な獲物となった私は、かなりのスピードでこの美しい林道を通過する。そして竹薮を抜けたと思ったその時、息を弾ませながら近付いてくるリュックを背負った一人の年配のお遍路に会い、互いに挨拶を交わした。その挨拶は「頑張ってください」(全力を懸けて – 勇敢に!)。そこですぐに思ったのは、彼の向かう先の登り坂で彼はさらに息苦しくなるだろうと。またわずか数分後には次のお遍路が続き、彼と簡単に言葉を交わしたが、互いに数メートル離れてから「ドイツは良い国だ」という彼の叫び声を聞いた。

高速道路の高架下を経て番外札所18番の海岸寺への道が始まる。そこはまず、山の上を通る狭い道路につながっていた。お城のようなその建物「ラブホテル」の前で写真を撮っていると、急ぎ足で近付いて来るお百姓さんがいた。私の向かう方向が間違っていて、最寄りの寺院は反対方向にあると教えてくれた。私が「番外札所」と言うと、彼はうなずいて私の往くべき方向を示してくれた。彼の親切な心遣いに感謝した。

途中で一度、間違って曲がってしまったが、かなり後になってからそれに気付いた。向かっていたのは第72番の方向で私の予定では明日そこを訪ねるつもりだった。それからは番外の寺へ無限に伸びる一本道だった。そのうち休憩したくなったが、どこにもそんな場所や手頃な壁も無かった。他には手立ての無い私が、仕方なく道端に座っていると、過ぎ行く車の運転手は、気違いじみた年配のお遍路の私に、眼を疑うようにじろじろ見なが走り去って行った。

往く手のかなり向こうに、手押し車で来る女性が見えて、長い直線道の終わりに違いないと思った。何気なく私は、予定より一筋前で直線の道と平行に延びる寺への経路を取ったが、そのまま直線道路を来る女性とほぼ同じ地点に来た時、手押し車の婦人が息せき切って私に近付いて来た。彼女は冷たいボトル入りのお茶を「お接待」としてくださった。かなり長い間、何も飲んでいなかった私には、それは「棚から牡丹餅」のタイミングで、まさにぴったりの「お接待」だった。

番外札所18番で「ヤクルトや、数個のチョコレートの他、エネルギードリンク」などを受け取った。多分私はかなり疲れきっているように見られたのだろう。お参りの後、この近くには宿が無いので、電車で次の駅まで行かなければならなかった。小さな駅に到達すると、駅員は居ないようだった(無人駅)が、運よくちょうど、高学年らしき学生が母親の車に乗るところだった。日本語文字しか表示されない自動販売機では、切符の購入は困難だった私は急いで、切符の買い方を彼女に頼んだ。彼女は切符の購入だけでなく、出発時刻や私の電車が来るプラットフォームの位置まで教えてくれた。もしそんな親切な人が居なかったら困り果てたことだろう。列車の到着までは誰も来なく、私はこの駅で唯一人だった。

次の駅が目的の駅で、事前に調べてあった。予約のホテルは駅から目の届く距離にあり、隣接するレストランでの夕食後、自分の部屋に入る。シャワーだけ済ませて、一日の疲れからそのまま眠りに落ちる。

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日本語でのコメントもどうぞ

2016-10-03 Eine Information

和訳 In den letzten Tagen musste ich mich verstärkt mit dem weiteren Verlauf meines Pilgerweges, den Nachwirkungen meines Sturzes und mit dem herannahenden Taifun CHABA beschäftigen. Der herannahende Taifun wird als sehr stark eingestuft und der Verlauf nach den Ryūkyū-Inseln … Weiterlesen